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Tobias Schlegl zieht sich aus dem TV zurück - um etwas Sinnvolles mit seinem Leben zu machen

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TOBIAS SCHLEGL
Tobias Schlegl zieht sich aus dem Fernsehen zurück | dpa
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"Alle Level sind durchgespielt." Zu dieser Feststellung kam Moderator Tobias Schlegl. Mehr als die Hälfte seines Lebens verbrachte der 39-Jährige vor der Kamera. Jetzt ist Schluss - der Kölner dreht dem Fernsehen den Rücken zu.

21 Jahre war er im Geschäft. Von den Privatsendern Viva und Prosieben ging er später zu den Öffentlich-Rechtlichen. Dort moderierte er im Norddeutschen Rundfunk das politische Satiremagazin "Extra3" - und zuletzt die Kultursendung "Aspekte" im ZDF.

In einem Interview mit dem "Stern" erklärte Schlegl ausführlich, wieso er an dieser Stelle seiner Karriere einen Cut macht. Und was er nach seinem Ausstieg aus dem Show-Business tun will: "Ich hatte keinen Burnout, war nicht depressiv, wollte mir nicht die Pulsadern aufschlitzen. Ich hatte tolle Kollegen und fühlte mich in meiner Arbeit wertgeschätzt. Trotzdem wuchs in mir eine gewisse Unzufriedenheit. Eine Sehnsucht. Ich wollte etwas gesellschaftlich Relevantes machen."

Vom Moderator zum Nofallsanitäter

Genau das macht er jetzt auch: "Ich stand 21 Jahre lang vor der Kamera. Ich sagte mir: Das kann nicht alles sein. Deshalb will ich nun hauptberuflich Notfallsanitäter beim Deutschen Roten Kreuz werden"

Notfallsanitäter führen eigenständig medizinische Notfallmaßnahmen durch, bis der Notarzt an der Einsatzstelle eintrifft. Zu den Aufgaben des Notfallsanitäters gehört auch, störende Einflüsse vom Patienten fernzuhalten - wie neugierige Passanten oder Angehörige, die sich um den Patienten sorgen.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

(vr)