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Ein Tierheim hat eine tolle Möglichkeit gefunden, um Pokémon Go für einen guten Zweck einzusetzen

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Wenn du ein begeisterter Pokémon Go-Spieler bist, dann kennen wir ein Tierheim aus dem US-Bundesstaat Indiana, das deine Hilfe braucht.

Aber das Tierheim namens Muncie Animal Shelter sucht nicht nach jemandem, der dabei hilft, streunende Rattattas zu finden. Die Tierpfleger hoffen, dass sie ein paar Freiwillige finden, die mit ihren Hunden Gassi gehen. Und da Pokémon Go-Fans sowieso überall unterwegs sind, um ein Pokémon zu finden, wären sie die perfekten Kandidaten.

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Pokémon Go-Spieler führen Hunde aus

„Die Idee ist, dass sie den Hund für einen Tag auf ein Abenteuer mitnehmen“, sagte Phil Peckinpaugh, der Leiter des Tierheims, der Huffington Post USA.

Peckinpaugh kam auf diese Idee, als er in der ganzen Stadt Scharen von Menschen bei der Pokémon-Jagd sah. Auch sein Neffe und seine Tochter spielen Pokémon-Go.

„Es wäre großartig, wenn jeder Spieler einen Hund bei sich hätte“, sagte er. Er tat sich mit Sam Wiser, einer Praktikantin im Büro des Bürgermeister zusammen. Sie kreierte die Werbung für das Projekt, die auf Facebook viral ging.

Vielleicht freuen sich auch andere Tierheime über Freiwillige

Die Idee schaffte den Sprung in die Realität und viele Leute meldeten sich, um mit den Hunden Gassi gehen zu können. „Bei uns stehen die Freiwilligen im Moment Schlange“, sagte Peckinpaugh am Mittwochmorgen.

Nur eins müsse man beachten: Leute, die Hunde ausführen, während sie daddeln – oder eigentlich alle, die Pokémon Go spielen – sollten auf ihre Umgebung achten und nicht unvorsichtig über die Straßen laufen und sich in Gefahr bringen.

Selbst wenn du weit weg von dem Tierheim in Muncie, Indiana, wohnst, kann es gut sein, dass sich die Leiter der Tierheime in deiner Nähe freuen, wenn du einen Hund von ihnen ausführst, während du auf die Jagd nach Zubats gehst.

Peckinpaugh will andere Tierheime dazu ermutigen, dass auch sie seine Idee umsetzen, um an mehr Freiwillige zu kommen. „Ich hoffe, es verbreitet sich wie Lauffeuer“, sagte er.

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Huffington Post USA und wurde von Lisa Mayerhofer aus dem Englischen übersetzt.

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(glm)