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Das größte Problem von Donald Trump lässt sich in einer Zahl ausdrücken

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DONALD TRUMP
ASSOCIATED PRESS
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  • Donald Trump liegt in Pennsylvania und Ohio bei einer Bevölkerungsgruppe in Umfragen bei 0 Prozent
  • Das könnte für Trump bei der US-Wahl zu einem großen Problem werden

Donald Trump tut sich schwer, bei schwarzen Wählern zu punkten. Das ist nicht neu. Eine Zahl zeigt jetzt aber, wie desaströs Trumps Ansehen bei der schwarzen Bevölkerung wirklich ist.

Die Zahl Null.

Denn so viele Schwarze würden in den US-Bundesstaaten Pennsylvania und Ohio eher Trump wählen als seine demokratische Konkurrentin Clinton. Null Prozent.

Zahl könnte Trump zum Verhängnis werden

Das ergab die jüngste Umfrage von NBC, "Wall Street-Journal“ und Marist Poll.

Das Ergebnis ist durchaus brisant, denn: Ohio und Pennsylvania gelten als Swing States, also als Staaten, in denen der Wahl-Ausgang traditionell sehr eng ist. Minderheiten könnten bei der US-Wahl das entscheidende Zünglein an der Waage sein. Auch - und vor allem - in anderen Staaten.

Frauen und Latinos könnten entscheidend sein

Auch bei Frauen, die 53 Prozent der amerikanischen Wählerschaft ausmachen, und der Latino-Bevölkerung ist Trump unbeliebt. In Colorado, Nevada und New Mexico, wo viele Latinos leben, dürfte Clinton also gewinnen.

Trotzdem: Trump befindet sich derzeit wieder im Aufwind. Selbst in Pennsylvania liegt der Republikaner derzeit vor Clinton, in Ohio, dem anderen Null-Prozent-Staat, sind die beiden Kontrahenten gleichauf. Das ergab eine Swing-State-Umfrage der Quinnipiac University vom Mittwoch.

Nicht alle Staaten werden eben durch Minderheiten entschieden.

Florida tanzt aus der Reihe

Überraschende Zahlen gibt es aus Florida, wo eine große Zahl an zumeist kubanischstämmiger Latinos zuhause ist: Auch hier liegt Trump laut Quinnipiac University mit 42 zu 39 Prozent in Führung. Letzten Monat hatte Clinton im "Sunshine State" noch einen komfortablen Vorsprung von acht Punkten auf ihrem Rivalen.

Das Rennen ums Weiße Haus verspricht Spannung bis zum Schluss, obwohl Hillary Clinton bei den sogenannten Minderheiten wohl weitaus besser abschneiden dürfte als Donald Trump.

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