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"IS-Verteidigungsminister" im Irak getötet

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AL SCHISCHANI
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  • Omar al-Schischani, der Militärchef des IS, ist im Irak getötet worden
  • Das bestätigte eine IS-nahe Nachrichtenagentur

Die Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) hat ihren Militärchef verloren. Omar al-Schischani starb bei einem Angriff der irakischen Armee in der Nähe der Stadt Mossul, berichtete die IS-nahe Nachrichtenagentur Amaq Agency.

Die Quelle erklärte, al-Schischani sei in Shirqat einen Märtyrertod gestorben. Die Stadt liegt 70 Kilometer südlich von Mossul, auf dem wichtigen Verbindungsweg zur Hauptstadt Bagdad.

Pentagon betrachtete ihn als "IS-Verteidigungsminister"

Das Pentagon hat al-Schischani als "Verteidigungsminister des IS“ eingestuft. Der Terrorist stammte aus Georgien. Vor seiner Zeit beim IS hatte er mit tschetschenischen Rebellen gegen die russische Armee gekämpft, ehe er der regulären georgischen Armee beitrat.

Noch hält der IS die Millionenstadt Mossul, doch irakische Truppen bemühen sich seit Monaten um die Rückeroberung.

Das Pentagon hatte den Tod al-Schischanis Tod bereits im März erklärt. Damals soll dieser in Nordsyrien bei einem Luftangriff getötet worden sein. Doch das stellte sich als Falschmeldung heraus.

Mit dem Verlust eines seiner ranghöchsten Militärs erleidet der IS einen weiteren Rückschlag.

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(bp)