Huffpost Germany

Bundesweite Razzien wegen Hasskommentaren im Netz

Veröffentlicht: Aktualisiert:
GERMAN POLICE
Bundesweite Razzien wegen Hasskommentaren im Netz | Wittelsbach bernd via Getty Images
Drucken
  • In zwölf Bundesländern durchsuchte die Polizei am Mittwoch Wohnungen
  • Die Razzien richteten sich gegen Personen, die verdächtigt werden, Hasskommentare im Internet verfasst zu haben

Im Kampf gegen Hasskommentare im Internet hat die Polizei am Mittwoch Wohnräume in zwölf Bundesländern durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen 36 Beschuldigte, wie das bayerische Innenministerium mitteilte.

Das Bundeskriminalamt und das Bayerische Landeskriminalamt koordinieren den Einsatz. Im Mittelpunkt steht den Angaben zufolge ein Verfahren der Staatsanwaltschaft Kempten.

In einer Facebook-Gruppe seien über Monate hinweg der Nationalsozialismus verherrlicht und durch Hass-Postings Straftaten wie Volksverhetzung begangen worden. Zudem gab es seitens des BKA noch weitere Aktionen in anderen Fällen.

Auch auf HuffPost:

Thierse behauptet: Darum ist der Osten fremdenfeindlicher als der Westen

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.