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Mays Kabinett: Brexit-Befürworter Boris Johnson wird neuer britischer Außenminister

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BORIS JOHNSON
Paul Hackett / Reuters
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  • Theresa May hat den Brexit-Befürworter Boris Johnson zum neuen britischen Außenminister ernannt
  • Damit spielt er anders als erwartet nun doch eine wichtige Rolle im Post-Brexit-Parlament

Die neue britischen Premierministerin Theresa May hat überraschend den prominenten Brexit-Wortführer Boris Johnson zum Außenminister ernannt. Der frühere Londoner Bürgermeister galt zunächst als Favorit im Rennen um den Premier-Posten, verzichtete dann aber. Er war einer der wichtigsten Kämpfer für den EU-Austritt.

Zudem ernannte May Außenminister Philip Hammond zum neuen Schatzkanzler. Der bisherige Finanzminister George Osborne trat zurück, teilte Downing Street am Mittwochabend weiter mit.

Hammond dürfte bei den anstehenden Austrittsverhandlungen mit der EU eine wichtige Rolle spielen.

Eine Frau rückt an die Spitze des Innenministeriums

Zudem rückt die Abgeordnete Amber Rudd an Spitze des Innenministeriums. Das Ministerium wurde zuvor von May geführt. Michael Fallon bleibt Verteidigungsminister.

May war erst wenige Stunden zuvor von Königin Elizabeth II. zur neuen Premierministerin ernannt worden. May traf die Queen am Mittwochabend im Buckingham-Palast.

Die neue Regierung hat schwere Aufgaben zu bewältigen

Die Regierung bleibt mit May weiterhin in den Händen der Konservativen. Cameron gibt sein Amt nach der schweren Niederlage beim Brexit-Referendum vom 23. Juni auf. 52 Prozent der Wähler hatten sich für Austritt aus der EU entschieden.

Als die neue Regierung kommen schwere Aufgaben zu. Brexit, Migration, lahme Konjunktur - seit langem gab es nicht so große Probleme in Großbritannien.

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(bp)