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Sie mieten ein Kajak - um ein Pokémon-Go-Gym im Meer anzugreifen

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Manche Pokémon-Go-Spieler sind echt ein bisschen verrückt. Sie haben solchen Spaß dabei, dass allein das Zuschauen Laune macht. Kelsey Thomson aus Neuseeland zum Beispiel.

Um bei dem neuen Augmented-Reality-Spiel von Nintendo zu punkten, rannte Thomson stundenlang in der Stadt herum.

Mit dem Kajak zur Pokémon-Go-Gym

Auf solche Blasen-trächtigen Aktionen allerdings lassen sich auch Abertausende andere ein. Sie laufen ganz real mit ihrem Smartphone bei eingeschalteter GPS-Ortung in ganz realen Städten herum, um virtuelle Pokémon-Monster zu fangen, die ihnen dort eingeblendet werden.

Thomson hat sich noch mehr reingehängt: Sie ist dafür mit dem Kajak aufs Meer gepaddelt. Wie Twitter-User Haydn Greatnews baff festgestellt hat:

Pokémon Go kam zuerst in Neuseeland auf den Markt

"Ganz oder gar nicht“, antwortete Thomson. Und schickte gleich noch ein Foto hinterher, das sie und Lizzy Eden zeigt – laut dem Portal "Mashable“ beide eingefleischte Pokémon-Fans.

Das Spiel, das am 4. Juli zuerst in Australien und Neuseeland zum Download angeboten wurde, hat sich rasant auf der ganzen Welt verbreitet – obwohl es seither offiziell nur noch in den USA auf den Markt kam.

Vor der Küste Wellingtons kämpfen jetzt verschiedene Teams, Team Blue und Team Yellow, um das Gym im Wasser. Und müssen dazu jedes Mal in die Bucht Wellington Harbour hinausfahren.

Kampf um die Arena in Wellington Harbour

Es dürfte ein harter Kampf werden. Und zumindest für den Bootsverleiher ein lukrativer.

Thomson und ihr Team Blue mussten sich das Kajak nämlich leihen. Team Yellow nicht. Denn der Bootsverleiher, sagten sie "Mashable“, gehört auch dazu.

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(lk)