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Jeff Goldblum: "Wenn Emmerich anruft, räumst du deinen Kalender frei"

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Jeff Goldblum (l.) und Roland Emmerich bei der Pressekonferenz zu

Jeff Goldblum wird einfach nicht älter. Exakt 20 Jahre nach dem ersten "Independence Day" taucht der 63-jährige Hollywood-Star jetzt in der Fortsetzung des Action-Streifens "Independence Day: Wiederkehr" erneut als Wissenschaftler Dr. David Levinson auf - und sieht dabei noch genauso frisch aus wie im ersten Teil.

"Die wohl schönste Erfahrung in meinem Leben"

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Mit der Nachrichtenagentur spot on news spricht Goldblum über sein "Geheimnis der ewigen Jugend": Ausgerechnet am 4. Juli - dem amerikanischen Unabhängigkeitstag - vergangenen Jahres, wurde Goldblum zum ersten Mal Vater. "Die wohl schönste Erfahrung in meinem Leben. Ich habe das Gefühl, dass mich das Glück geküsst hat", freut sich der auch als Schauspiellehrer tätige Goldblum.

"Independence Day"-Sequel war schon länger geplant

Warum er nach 20 Jahren jetzt noch einmal zu der Rolle des Wissenschaftlers in Roland Emmerichs "Independence Day"-Sequel zurückkehrt, beantwortet Goldblum so: "Roland rief mich an. Und wenn der deutsche Superstar anruft, dann räumst du deinen Terminkalender besser frei". Denn Emmerich zählt zu Goldblums Lieblings-Regisseuren.

Der Hobby-Jazzpianist plaudert außerdem ein wenig aus dem Hollywood-Nähkästchen und verrät, dass es eigentlich schon früher geplant war, einen zweiten "Independence Day" zu produzieren: "Aber Roland war ziemlich beschäftigt. Und er wollte sicher sein, den Fans einen wirklich guten zweiten Teil zu präsentieren. Und ich glaube, dass es ihm mit diesem Film gelungen ist", stellt der Schauspieler fest.

"Wir haben uns die Technologie der Außerirdischen angeeignet"

In diesem Film, der die Welt 20 Jahre nach der letzten Alien-Attacke zeigt - bei der drei Milliarden Menschen ums Leben gekommen waren -, muss Goldblum beweisen, dass er die Welt auf eine mögliche zweite Attacke gut vorbereitet hat. "Wir haben dieses Mal einen kleinen Vorteil, weil wir uns die Technologie der Außerirdischen angeeignet haben und somit Waffen besitzen, die den Aliens ordentlich einheizen", berichtet der Hauptdarsteller aus dem neuen Film.

"Gemeinsam gegen den Feind, Religion oder Rasse spielen keine Rolle"

In dem neuen Film sei auch eine generelle Message für eine Welt untergebracht, in der "wir es nicht verstehen, miteinander auszukommen", erklärt der Schauspieler. "Es ist traurig, dass es eine Alien-Attacke braucht, damit die Welt endlich miteinander gegen einen gemeinsamen Feind ankämpft, ohne dass Religion oder Rasse eine Rolle spielen", fasst er zusammen. Und spielt damit darauf an, dass der Regisseur Emmerich gerne kleine politische Botschaften in seinen Filmen platziert.

Will Smith fehlt, Judd Hirsch und Bill Pullman sind wieder dabei

Will Smith (47, "Erschütternde Wahrheit"), der Star des ersten Teils, taucht in der Fortsetzung nicht mehr auf, denn er "starb im Kampf gegen die Aliens". Dafür spielt Goldblum auch im zweiten Teil wieder an der Seite seines Film-Vaters Judd Hirsch (81) alias Julius Levinson und Bill Pullman (62), der auch dieses Mal den Präsidenten Thomas J. Whitmore mimt. Der Film "Independence Day: Wiederkehr" kommt am Donnerstag in die deutschen Kinos.