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Nach diesem Selfie verloren die Beiden ihren Job

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Man sollte meinen, dass jeder es mittlerweile wissen müsste. Dass man in den Sozialen Medien vorsichtig agieren sollte. Insbesondere, wenn man Bilder postet. Insbesondere, wenn man Bilder aus der eigenen Arbeitsumgebung postet.

Nun, nein. Auch das wusste Albert Einstein schon: "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit."

Selfie aus der Kapelle

Und so kam es, dass Mitarbeiter eines englischen Krematoriums es für eine gute Idee hielten, ein paar Selfies auf Facebook zu teilen. Selfies, auf denen sie mit einem Skelett zu sehen waren. Lachend. Aufgenommen wurden die Bilder in einer Kapelle.

Wie die Regionalzeitung "Lancashire Evening Post" berichtet, wurden die Mitarbeiter anschließend vom Dienst suspendiert.

Lorraine Norris, Geschäftsführerin der zuständigen Stadtverwaltung, wird dort zitiert: "Wir sind schockiert von diesen Bildern und halten sie für hochgradig verletzend. Auch wenn es nur eine kleine Dummheit war, zeugen diese Bilder von Respektlosigkeit. Die Mitarbeiter wurden suspendiert und die Angelegenheit wird nun untersucht."

Letzter Wunsch

Eine Mitarbeiterin hatte sich gerechtfertigt, lediglich den Wunsch eines Verstorbenen nach einem unkonventionellen Begräbnis nachgekommen zu sein.

Angela Riding, die Mitarbeiterin, sagte der "Evening Post": "Ich habe die Familie besucht und der Mann besaß ein Skelett, es war sein bester Freund. Also haben wir seinen letzten Wunsch erfüllt und das Skelett in die erste Reihe bei seiner Beerdigung gesetzt."

Inwiefern diese Version stimmt, wird wohl die Untersuchung zutage fördern. Eines steht allerdings jetzt schon fest: "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

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(vr)