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Zollbeamte stoppten Metallica für ein Autogramm - leider war es eine andere berühmte Band

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"Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen", das wusste schon Thomas Mann. Wer sich diese Erkenntnis zu Herzen nimmt, der hat vermutlich mehr vom Leben. So, oder so ähnlich, dachten wohl auch einige weißrussische Zollbeamten, als sie vor kurzem ihrer Arbeit nachgingen.

"Ein Autogramm, bitte!"

Die Beamten hatten nämlich das große Glück, eine berühmte Rockband abfertigen zu dürfen: Metallica, wie sie dachten. Eine ideale Gelegenheit, die Bandmitglieder herauszuwinken, sie in einen separaten Raum zu führen und sich dort die gesammelten Fan-Devotionalien signieren zu lassen. Leider handelte es sich dabei nicht um Metallica, sondern um niemand Geringeren als die Red Hot Chili Peppers.

Doch das wussten die Zollbeamten nicht: Metallica-CDs, DVDs und Bilder wurden der Band vorgelegt. Die Bandmitglieder zierten sich zunächst. Doch die Beamten ließen nicht locker. Und da man es sich mit Zollbeamten allgemein nicht verscherzen möchte, lenkte die Band schließlich ein und schrieb tapfer Autogramme.

Metallica-Autogramme

Mit viel Fantasie, wir sind sicher, kann man die Red Hot Chili Peppers vielleicht tatsächlich für Metallica halten.

"Wir haben versucht zu erklären, dass wir nicht Metallica sind. Aber sie bestanden darauf, dass wir trotzdem unterschreiben", berichtet RHCP-Bassist Flea auf Instagram.

Tapferes Einlenken der Rockband, finden wir. Denn die Zollbeamten haben schließlich recht: Man muss sich etwas aus den Dingen machen. Wusste schon Thomas Mann. Oder auch, frei nach Pippi Langstrumpf:

"Ich mach mir die Welt,
widewide wie sie mir gefällt."

In diesem Sinne!

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