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Wie sich laut Experten das Geruchsproblem im Schritt lösen lässt

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Wie sich laut Experten das Geruchsproblem im Schritt lösen lässt | PeopleImages via Getty Images
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Jeder Sommer stellt Männer vor eines ihrer größten Probleme. Wenn ihr an einem heißen Tag Zeit mit einem Typen verbringt, dann wisst ihr auch, was ich meine: Das Geruchsproblem in der Intimzone.

Vielleicht kennt ihr das Problem auch unter dem Namen Schwitz-Zone oder Sumpf-Zone. Jeder Mann, der schwitzt, hat damit zu kämpfen. Besonders wenn die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit steigen.

Schuld an dem Problem ist die faltige Haut in der männlichen Intimzone. Hautfalten spielen bei den testikulären Geruchsproblemen die größte Rolle, so Dr. Janelle Smith, einer Dermatologin der University of California.

Pilze und Schweißdrüsen sind für den Geruch verantwortlich

Wenn die Hautfalten aneinander reiben, dann lösen sich "kleine Stückchen toter Hautzellen", so Smith gegenüber der Huffington Post. Das führt dazu, dass aufgrund von Bakterien und Pilzen Geruch entsteht. "Besonders kleinen Pilzen gefällt die Feuchtigkeit, die sich unter den abgestorbenen Hautzellen bildet", erklärt die Dermatologin.

Hinzu kommt noch, dass Schweiß und Geruch auf zwei Arten von Drüsen zurückzuführen sind, die im Schritt besonders dicht angesiedelt sind, so Dr, Marie Jhin, einer Dermatologin aus San Francisco und Autorin des Buches "Asian Beauty Secrets" (auf Deutsch: "Asiatische Schönheitsgeheimnisse").

Auch ein Bart kann Gerüche produzieren

Während sogenannte ekkrine und apokrine Drüsen Schweiß produzieren, sind die apokrinen Drüsen auch für den moschusartigen Geruch verantwortlich. Kommen jetzt noch die Bakterien und die Pilze hinzu, dann hat man die besten Zutaten für das Hodengeruchsproblem.

Das ist nur ein Weg, den die Natur sich ausgesucht hat, um die einzigartigen Pheromon-Ausströmungen in die Welt zu schicken – genauso wie zum Beispiel auch ein Bart Geruch produzieren kann.

Was kann man also dagegen tun?

Sich regelmäßig morgens im Intimbereich zu waschen und gut abzutrocknen kann helfen, die Hoden den Tag über trocken zu halten. "Wir bemühen uns, eine Umgebung zu schaffen, die Bakterien nicht mögen", erläutert Smith.

Sie erklärt, dass die Hoden am besten nicht "eingezwängt" werden sollten. Boxershorts sind daher besser als herkömmliche Unterhosen. Außerdem empfiehlt sie Baumwolle, da dieses Material "den Schweiß aufsaugt und er so nicht lange auf der Haut bleibt."

Mann kann aktiv etwas gegen das Geruchsproblem unternehmen

Weiter rät sie ihren Patienten, ein antifungielles Puder im Schritt zu verwenden, das man günstig in der Drogerie bekommt. Alternativ empfiehlt sie ein Gel, das die Reibung im Schritt vermindert. Auch ein solches Gel bekommt man recht günstig.

Es gibt auch natürliche Wege, um die Geruchsbildung zu vermeiden. Zum Beispiel mit Dingen, die in fast jeder Küche zu finden sind: Weißer Essig, der mit einem Handtuch auf die Haut getupft wird, tötet Bakterien (aber nicht mehr als einen Teelöffel voll verwenden, sonst riecht man wie ein Salat!), rät Smith.

Wer kein talghaltiges Puder oder aluminiumhaltige Produkte verwenden möchte, kann auch zu herkömmlicher Maisstärke greifen, empfiehlt Marie Jhin.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Huffington Post USA und wurde von Cornelia Lüttmann aus dem Englischen übersetzt.

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