Huffpost Germany

"Schlag den Star": Tom Beck lässt Daniel Aminati keine Chance

Veröffentlicht: Aktualisiert:
SCHLAG DEN RAAB
Spot On
Drucken

14 Duelle und am Ende ein klarer Sieger: Schauspieler Tom Beck (38, "Vaterfreuden") hat sich die 100.000 Euro Preisgeld bei "Schlag den Star" geschnappt. Es war trotz der Länge der Show ein Start-Ziel-Sieg, denn zu keiner Zeit schaffte es sein Kontrahent, Moderator Daniel Aminati (42), ihn punktemäßig ernsthaft zu gefährden. "Er hat's verdient", resümierte auch der Verlierer weit nach Mitternacht. Es gab Stürze, harte Fights und sogar Moderator Elton musste während der Sendung verarztet werden. Doch die Zuschauer schienen wenig begeistert zu sein von der Sendung...

Aminatis Taktik ging nicht auf

Tom Beck kann auch singen! Sehen Sie sich hier das Video zu seinem Song "Fort von hier" an

14 Mal traten Beck und Aminati gegeneinander an. Die Disziplinen: Socken sortieren, Holz hacken, Meinungsforschung, Kugel-Balance, Buckelpiste, Hammer werfen, Wer ist das?, Handballduell, Bauklötze bauen, Ballgefühl, Münzen drehen, Floorball, Zuordnen und Kabelsalat. Die ersten beiden Spiele entschied Beck für sich. In Runde drei, der Meinungsforschung, sah Daniel Aminati Brüste auf dem Bildschirm und konnte den Gleichstand rausholen. Von da an ließ sich Tom Beck den Sieg aber nicht mehr nehmen.

Auf der Buckelpiste stürzte Aminati sogar, blieb aber unverletzt. Das Hammer werfen gewann er trotz vieler ungültiger Versuche, doch die Punkte reichten nicht, um Beck zu überholen. Beim Raten von EM-Fußballspielern stimmte Aminatis Taktik nicht: Er erkannte zwar einige Spieler, drückte den Buzzer, konnte dann den Namen aber nicht nennen. Beck gewann - obwohl er nichts tat - wie Elton kurz neckisch anmerkte.

Arzt kümmert sich um Elton

Beim Handballduell fand Aminati schlicht das Loch nicht, wie er schon frustriert zugab. Das Augenmerk nach diesem Spiel lag aber auf Moderator Elton. Der holte sich einen Schnitt am Auge und musste kurz verarztet werden. Die Sendung konnte er aber ohne Probleme zu Ende bringen. Beim Bauklötze zusammenbauen ließen beide Männer Federn, so dass hinter den Kulissen leichtere Bausätze erfunden werden mussten. Es ist gar nicht so leicht, sich wenige Sekunden einen aus verschieden Farben zusammengesetzten Bauklotz einzuprägen und dann identisch nachzubauen.

Dafür bewies Aminati mehr Ballgefühl und konnte nach zehn Spielen den Rückstand auf 19:36 verkürzen. Beim Münzen drehen zog Beck aber wieder davon. Beim Floorball kam es zum direkten Duell der beiden Kontrahenten, doch auch hier zeigte Beck mehr Geschicklichkeit und zog mit 19:59 Punkten davon. Der erste Matchball: Zuordnen. Doch hier behielt Aminati einen klaren Kopf. Er konnte mit seinem Allgemeinwissen punkten, da er mehr Automodelle ihren Herstellern zuordnen konnte und Tom Beck von Comic-Superhelden schlichtweg keine Ahnung hat. Aber ProSieben leistete sich einen Fehler: Polens Staatspräsident heißt Andrzej Duda, nicht Duba, wie eingeblendet.

Shitstorm gegen Aminati und die Show

Das finale Spiel: Kabelsalat. Obwohl Daniel Aminati in gerade mal 5 Minuten und 17 Sekunden alle Lampen zum Leuchten brachte, unterbot Tom Beck seine Zeit deutlich und schrie begeistert "Fuck yeah" als er als Sieger feststand. Er habe es offenbar ein bisschen mehr gewollt, stellte der Verlierer ganz fair fest. Doch trotz dieser Geste ist das Netz wenig angetan von Moderator Aminati. Es hagelte negative Kommentare in den sozialen Netzwerken. Viele freuten sich nämlich nicht, dass Beck gewonnen hat, sondern das Aminati verloren hat, wie etliche Tweets unter dem Hashtag #SchlagdenStar beweisen.

Viele fanden den 42-Jährigen schlichtweg unsympatisch - wohl auch da er den "Huh"-Ruf der Isländer im Studio imitierte. "Mit seinem isländische Huh hat sich Aminati endgültig in der Beliebtheitsskala von unbeliebt in unerträglich verwandelt", schreibt ein User. Allerdings wurde auch die Länge der Show bemängelt und die vielen Werbepausen. Die Abwesenheit von Stefan Raab bedauern die Zuschauer immer noch: "Bei Raab würd sich die Münze zwei Minuten drehen", lautete ein Tweet. Bis zum nächsten Mal.