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Atemberaubende Bilder: Fotograf schleicht in verlassene russische Mine

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Der russische Fotograf Mikhail Mishainik ist ein mutiger Mann. Um an gute Bilder zu kommen, wagt er sich oft an verlassene Orte. Orte, die von Menschen vergessen worden und längst nicht mehr sicher sind. Im Video oben sind die faszinierenden Ausnahmen aus den Minen zu sehen.

Verlassene Minen

Doch eines seiner Projekte war selbst für Mishainik ein besonders waghalsiges Unterfangen. Er erkundete verlassene Erzminen im russischen Ural-Gebirge.

Der Zweite Weltkrieg hatte in der damaligen Sowjetunion den Bedarf nach Erzabbau rapide ansteigen lassen. So wurden im Ural-Gebirge während des Krieges noch Erzminen angelegt - in aller Schnelle, mit wenig Rücksicht auf Sicherheitsbedenken.

Mishainik, der in eine der Minen einstieg, dokumentierte diese hastigen Konstruktionen.

Viele der Minen wurden recht zügig nach dem Krieg wieder stillgelegt - sie waren einfach nicht auf Dauer angelegt.

Mishainiks Ausflug unter Tage war nicht ungefährlich, an vielen Stellen steht Grundwasser in den Minen. Eingänge werden mit Holzpfählen gestützt.

Trotz aller Gefahr muss man gestehen, dass sich die Fotoreise gelohnt hat. Die Bilder, die dabei entstanden, sind ein beeindruckendes Zeugnis einer verlassenen Welt.

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(vr)