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5 eindeutige Anzeichen, dass du deinen Job noch vor dem Herbst kündigen solltest

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FRUSTRATED JOB
Eine junge Frau starrt auf ihren Computerbildschirm | Compassionate Eye Foundation/Hiep Vu via Getty Images
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Der Sommer ist meiner Meinung nach die beste Zeit, über seine berufliche Zukunft und seine Karriere-Ziele nachzudenken. Es ist auch die beste Zeit, die vergangenen Monate zu hinterfragen. Wenn ihr euch dabei mit mindestens einem der folgenden fünf Punkte identifizieren könnt, dann solltet ihr euren Job noch vor dem Herbst kündigen.

1. Dir fehlt die Leidenschaft

Ihr wartet mit gesenktem Kopf auf die U-Bahn oder den Bus. Ihr seid blass und sagt euch jeden Tag "ich brauch Urlaub". Dann malt ihr euch im Geiste aus, wie dieser Urlaub aussehen wird. Oder ihr schaut alle zehn Minuten auf die Uhr und klagt "dass die Zeit so langsam vergangen ist", obwohl die Tage zu Beginn des Jobs nicht lange genug dauern konnten.

Diagnose: Dich hat die Leidenschaft für deinen Job verlassen und es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sie zurückkommt. Wenn das noch nicht deine Produktivität beeinträchtigt, dann solltest du kündigen, bevor es der Fall ist.

2. Dir gehen deine Kollegen auf die Nerven

Bei der kleinsten kritischen Bemerkung hast du Lust, deinen Vorgesetzten oder die Kollegen anzuschreien. Ihr könnt euch auch nicht mehr bei Kollegen zurückhalten, mit denen ihr zu Beginn eures Jobs regelmäßig gefrühstückt habt. Ihr nehmt Anrufe von Kunden immer seltener an, selbst wenn Kunden anrufen, mit denen ihr zu Beginn des Jobs gerne zusammengearbeitet habt.

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Diagnose: Die Situation in deinem Job ist ziemlich angespannt. Du riskierst außerdem, dass die Situation eskaliert und du rausgeschmissen wirst. Es ist besser, es gar nicht soweit kommen zu lassen und vorher zu kündigen.

3. Du glaubst nicht mehr an die Vision des Unternehmens

Dein Arbeitgeber erzählt dir, dass das Wichtigste an deiner Arbeit eine nachhaltige und langfristige Strategie ist. Daran hast du auch lange geglaubt und hast dich für die Mission mit aller Kraft eingesetzt. Aber inzwischen ist das für nur noch Greenwashing. Du bist außerdem überzeugt, dass die Mission des Unternehmens nur noch darin besteht, möglichst viel Geld zu verdienen, egal ob jemand darunter leidet.

Diagnose: Du hast den Glauben an das Unternehmen verloren. Du solltest dir keine weiteren Illusionen machen und den Job sofort kündigen. Denn früher oder später fällt das auch deinen Vorgesetzten auf und die Situationen wird für euch beide untragbar.

4. Du entwickelst dich nicht mehr weiter

Du hast den Eindruck, dass du stagnierst und dass du seit dem Beginn im Unternehmen vor einigen Jahren immer wieder dieselben Aufgaben erledigst. Am Anfang haben dich die Aufgaben noch gereizt und interessiert und du dachtest, dass sie dir eine Karriere ermöglichen, wenn du dich nur genug anstrengst. Dumm nur, dass es überhaupt keinen gehobenen Posten gibt, den du übernehmen könntest. Und dein Chef hat überhaupt kein Interesse daran, so einen Posten zu schaffen.

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Diagnose: Du solltest keine Angst haben, Möglichkeit woanders zu suchen, die sich in deinem aktuellen Unternehmen nicht bieten.

5. Du bist ausgelaugt

Bis vor kurzem bist du mit guter Laune nach Feierabend nach Hause gekommen und warst zufrieden mit deinem Tag. Aber seit einigen Wochen hat sich eine gewisse Müdigkeit eingestellt. Du redest weniger mit deiner Familie oder Freunden über die Arbeit. Du bist auch nicht mehr so stolz auf deinen Job wie am Anfang. Du fühlst dich abgenutzt und hast ein ungutes Gefühl im Bauch, wenn du an die Arbeit denkst.

Diagnose: Du hast die Begeisterung verloren. Machmal hilft eine längere Pause, um sie wiederzubeleben, aber das ist eigentlich selten. Wenn du nach einem schönen Urlaub zurückkommst, aber die Begeisterung dann genauso schnell wieder weg ist, zeigt das definitiv, dass sie weg ist. Dann brauchst du definitiv eine neue Herausforderung in deiner Karriere.


Der Artikel erschien ursprünglich auf HuffPost Frankreich und wurde von Benjamin Reuter aus dem Französischen übersetzt.

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(glm)