Huffpost Germany

Er war Afghanistan-Veteran: Das wissen wir über den ersten Schützen von Dallas

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken
  • Die Polizei hat den Heckenschützen von Dallas identifiziert
  • Bei dem Mann handelt es sich um einen 25-jährigen Ex-Soldaten mit Verbindungen zu schwarzen Nationalisten
  • Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handelt

Nach der tödlichen Nacht von Dallas, in der fünf Polizisten ihr Leben verloren, liegen noch viele Einzelheiten zur Tat im Unklaren.

Noch immer ist nicht endgültig bekannt, wie viele Täter beteiligt waren – und was sie zu dem grausamen Blutakt trieb.

Über den bisher bekannten Täter gibt es bisher einige Informationen. Dieser soll sich mit einem Scharfschützengewehr im zweiten Stock eines Parkhauses verschanzt haben, bevor die Polizei ihn mit einem Roboter außer Gefecht setzte. Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass der Täter keine Komplizen hatte.

Johnson hat laut Polizei keine kriminelle Vergangenheit.

Mutmaßlicher Täter Micah Johnson war Afghanistan-Veteran

Bei dem Scharfschützen soll es sich um den 25-jährigen Micah Xavier Johnson handeln. Johnson diente zwischen 2009 und 2015 in der US-Armee, berichten Medien übereinstimmend. Er soll auch in Afghanistan im Einsatz gewesen sein. Polizeibekannt war der Texaner nicht.

Wie die „Los Angeles Times“ berichtet, war Johnson bei Facebook Mitglied von Gruppen, die sich auf die Black Panther Party berufen. Laut Informationen von "USA Today" wurden im Haus des Texaners weitere Waffen und radikale Schriften gefunden.

Johnson wurde von Sprengstoffroboter getötet

Über mehrere Stunden versuchte die Polizei mit dem Schützen zu verhandeln und diesen zur Aufgabe zu zwingen. Währenddessen sollen wiederholt Schüsse gefallen sein.

Die Polizei gab bekannt, dass Johnson ausgesagt habe, er "wolle Weiße töten, insbesondere weiße Polizisten“. Der mutmaßliche Täter wurde mit einem Sprengstoffroboter, den die Polizei in das Parkhaus steuerte, außer Gefecht gesetzt und getötet.

Drei weitere Verdächtige festgenommen

Johnson behauptete Polizeichef David Brown zufolge, allein zu handeln.

dallas

Die Polizei spricht von einer organisierten Attacke. Die Demonstration war vor den Schüssen äußerst friedlich verlaufen, die Stimmung soll beinahe fröhlich gewesen sein. Mehrere Anwesende veröffentlichten Selfies, die sie mit Polizisten machten, bevor das Grauen begann.

UPDATE: 9.7. / 09:30 Uhr

Auch auf HuffPost:


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.