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Bill Cosby: Prozess findet statt

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Bill Cosby scheiterte vor Gericht

Versuch gescheitert: Ein Richter hat im Fall Bill Cosby (78) den Antrag des Comedians abgelehnt, das vermeintliche Opfer vor einem Prozess zu einer erneuten Aussage zu zwingen. Es werde keine vorausgehende Anhörung geben, berichten US-Medien. Cosbys Anwälte argumentierten vor dem Richter in Norristown im US-Bundesstaat Pennsylvania, sie wollten Andrea Constand vor dem Prozess ins Kreuzverhör nehmen, weil ihre Aussage bei der Polizei mehr Fragen aufgeworfen habe, als Antworten gebracht, heißt es. Auch Cosby selbst war vor Gericht erschienen.

In dem Fall aus dem Jahr 2004 wird der Entertainer beschuldigt, Constand Tabletten gegeben und anschließend sexuell angegriffen zu haben.

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Die Anschuldigungen beruhten auf Jahre alten Aussagen, hieß es von den Anwälten des Comedians. Sie wollten deshalb eine erneute Aussage erwirken oder erreichen, dass die Vorwürfe gänzlich fallen gelassen werden. Vertreter der Anklage hingegen argumentierten, dass sie dem vermeintlichen Opfer das Trauma einer weiteren Anhörung ersparen wollten.

Das Gericht entschied aber nun, dass die Aussagen ausreichend für ein Verfahren seien. Wann der Prozess nun beginnt, steht noch nicht fest. Bei einem Schuldspruch drohen dem Schauspieler mehrere Jahre Haft. Mehr als 50 Frauen haben Anschuldigungen gegen Cosby erhoben. Der Entertainer hat über seine Anwälte die Beschuldigungen zurückgewiesen.