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Frau kauft Zigarettenpackung - und erkennt ihren toten Mann darauf

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Die Anti-Raucher-Kampagne der EU hat ein Ziel: Sie soll Menschen vom Rauchen abhalten.

Deshalb werden Raucher fortan mit grausigen Bildern von abgefaulten Zähnen, pechschwarzen Raucherlungen - und sogar mit Menschen auf dem Sterbebett auf ihren Zigarettenpackungen konfrontiert.

"Rauchen verursacht Schlaganfälle und Behinderungen“, steht unter genau so einem Abschreckungsfoto, das nun für besonderes Aufsehen sorgt.

rauchen

Zwei Witwen erkennen jeweils ihren verstorbenen Mann

Der Grund: Gleich zwei Frauen wollen auf dem Foto, das einen scheinbar schwer kranken Mann in einem Krankenhausbett zeigt, ihren verstorbenen Ehemann erkannt haben.

Laut Informationen der "Mitteldeutschen Zeitung" soll eine Witwe aus Belgien ihren vor sechs Jahren an einem Schlaganfall verstorbenen Gatten ausgemacht haben.

Das Abstruse: Genau das gleiche Foto sorgte bereits im Juni für Aufsehen. Damals erhob eine Witwe aus Österreich Anspruch auf die Abbildung. Dabei handele es sich um ihren verstorbenen Mann Franz W., behauptete die Frau im Gespräch mit österreichischen Medien.

Franz W. war ein Leben lang Nichtraucher

Noch kontroverser: Laut seiner Witwe war ihr Mann ein Leben lang Nichtraucher - und auch der Tod des Belgiers soll nichts mit Rauchen zu tun gehabt haben.

Die EU-Kommission weist die Vorwürfe beider Frauen zurück. Bei dem abgebildeten Mann handele es sich um einen deutschen Schauspieler, der eingewilligt habe, dass ein Bild abgedruckt werde, zitiert das Blatt die Kommission.

Beide Familien wollen nun rechtlich gegen die Abbildung vorgehen.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

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(vr)