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Trump lobt Saddam Hussein für effizientes Töten von Terroristen

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Trump lobt Saddam Hussein für effizientes Töten von Terroristen | Joshua Roberts / Reuters
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  • Donald Trump hat den ehemaligen irakischen Diktator Saddam Hussein gelobt
  • Bei einer Wahlkampfveranstaltung pries er dessen Fähigkeit, effizient Terroristen zu töten
  • Parteikollegen kritisierten Trumps Aussage anschließend vehement

Wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurde Saddam Hussein vor knapp zehn Jahren zum Tode verurteilt. Er setzte als irakischer Diktatos Massenvernichtungswaffen ein und ließ hunderttausende Menschen ermorden.

Das hält Donald Trump allerdings nicht davon ab, Hussein ein Kompliment zu machen. Er lobte den ehemaligen irakischen Diktator für effizientes Vorgehen gegen Terroristen.

Trump: "Sie waren Terroristen. Ende"

"Er war ein Bösewicht - wirklich böse. Aber wissen sie was? Was er gut machte? Er tötete Terroristen", sagte der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der Republikaner bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat North Carolina.

They didn’t read them the rights, they didn’t talk. They were a terrorist, it was over.”

"Er machte das wirklich gut", sagte Trump weiter. "Ihnen wurden nicht ihre Rechte vorgelesen, da gab es keine Diskussionen. Wenn jemand ein Terrorist war, war es für ihn vorbei."

Irak ein "Harvard für Terrorismus"

Der Einmarsch amerikanischer Truppen 2003 habe das Land destabilisiert, sagte Trump weiter. Heute sei Irak ein "Harvard für Terrorismus".

Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses und Republikaner Paul Ryan erklärte später in einem Interview mit dem Sender Fox News zu Saddam Hussein: "Er war einer der bösartigsten Menschen des 20. Jahrhunderts. Er beging einen Genozid an seinem eigenen Volk mit chemischen Waffen."

"Trump ist des Amtes unwürdig, das er bekleiden will"

Auch Jake Sullivan, ein Berater von Trumps demokratischer Präsidentschaftsrivalin Hillary Clinton, kritisierte das Lob für Hussein. "Trumps ungenierte Komplimente für brutale Diktatoren zeigen wieder einmal, wie gefährlich er als Oberbefehlshaber (des Militärs) wäre und wie unwürdig er des Amtes ist, das er bekleiden will."

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