Huffpost Germany

Liebe AirMax-Fans, dieses verstörende Detail über Nike solltet ihr kennen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
NIKE AIR MAX
Giftige Chemikalien: Noch immer verpesten einige Mode-Ketten die Umwelt. | PYMCA via Getty Images
Drucken

Nicht nur Fast Food kann unserer Gesundheit schaden. Auch Fast Fashion: billige Wegwerfmode, die oftmals nur so vor Chemikalien trieft. Um Kleidung dauerhaft von Schadstoffen zu befreien, rief Greenpeace den "Detox Catwalk" ins Leben.

76 Mode-Marken wollten ihre Produkte bereitwillig und dauerhaft von den giftigen Zusätzen befreien. Und gaben hierzu ein Entgiftungsversprechen ab. Unter ihnen: der Turnschuh-Riese Nike, der die beliebte AirMax-Kollektion anbietet. Auch er versprach, in Zukunft eine neue Linie zu fahren: ohne giftige Chemie, dafür umweltfreundlicher.

Greenpeace stellt verstörende Ergebnisse vor

Jetzt stellt Greenpeace neue Resultate zum bisherigen Bemühen der großen Ketten wie H&M, Zara, Primark und auch Nike vor. Mit Siegern, die ihre Linie verbesserten und mittlerweile auf eine schadstofffreie Produktion setzen. Und mit Verlierern, die das Entgiftungsversprechen bislang nicht in die Realität umsetzen konnten und weiterhin auf giftige Zusatzstoffe setzen.

Drei Mode-Ketten räumten in dem Ranking mit dem "Avantgarde"-Siegel ab. Sie überzeugten die Umweltschützer von Greenpeace mit einem glaubwürdigen Zeitplan, konkreten Vorhaben und praktischer Umsetzung. Auf eine giftfreie Zukunft steuern diese Unternehmen zu: H&M, Benetton und Inditex (Mutterfirma vom Mode-Label Zara).

So schnitt Primark ab

Modebegeisterte in vielen Ländern machen ihre Tüten gerne bei Primark voll. Doch etwas mehr sollte sich das In-Label schon ins Zeug legen, wenn es bald ohne Chemikalien produzieren will. Von Greenpeace gab es den Stempel "Im Wandel" - somit befindet sich das Unternehmen in den neuesten Untersuchungen im Mittelfeld.

Alles andere als umweltfreundlich schnitten die Marken Esprit, Limitedbrands, Li-Ning und Nike ab. Ursprünglich unterschrieben sie eine Detox-Verpflichtung - wirklich umgesetzt haben sie diese bislang nicht. Diese Inkonsequenz brachte den Unverbesserlichen Vier den Greenpeace-Status "Fauxpas" ein.

Nike erklärte gegenüber der Huffington Post, das Unternehmen arbeite seit mehr als 20 Jahren an einer Lösung des Chemikalien-Problems. Auf die Statistik von Greenpeace ging die Sportmarke in ihrem Statement nicht ein.

"Gift-Liebhaber" ignorieren ihre Verantwortung

Der Großteil des Textilsektors hat die Weichen gelegt: Für eine umweltfreundliche und giftfreie Produktion.

Marken wie Armani, Diesel, Versace und Dior scheinen ihre gesellschaftliche Verantwortung indes zu ignorieren. Sie setzen weiterhin auf giftige Chemikalien, die der Umwelt auf Dauer massiv schaden könnten.

Werdet zum Umwelthelfer

Keine Frage: Das Umweltbewusstsein in unserem Land hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch gewandelt. Viele fragen sich allerdings: Wie kann ich wirklich effektiv helfen?

Das ist gar nicht schwer. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org stellt die Huffington Post Projekte vor, die jeder von Euch unterstützen kann.

Artenschutz ist eines der größten Umweltziele weltweit. Einer der gefährdetsten Tiere ist der Ameisenbär in Costa Rica. Das Projekt Tropica Verde hilft dabei, den Bestand der kleinen Tiere in der Region zu sichern. Mit einer Spende könnt ihr die Familienzusammenführung unterstützen.

Noch immer werden Elefanten wegen ihrer kostbaren Stoßzähne abgeschlachtet. Zurück bleiben verstörte Jungtiere. Um die kümmert sich die Aktionsgemeinschaft Artenschutz, die ihr hier unterstützen könnt.

Das Projekt OroVerde - Die Tropenwaldstiftung hilft, eines der wertvollsten Regenwaldgebiete Guatemalas zu erhalten - indem Menschen aus aller Welt Bäume kaufen. Hier geht es weiter zum Projekt.

Diese zweieinhalb Minuten solltet ihr vor eurem nächsten Primark-Einkauf kennen

(lp, lk)