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Theresa May gewinnt ersten Wahlgang um Tory-Parteivorsitz

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LIAM FOX
Theresa May gewinnt ersten Wahlgang um Tory-Parteivorsitz | Reuters Staff / Reuters
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  • Die britischen Konservativen suchen nach einem Cameron-Nachfolger
  • Im ersten Wahlgang setzte sich Theresa May durch, Liam Fox schied aus

Nach dem Brexit-Votum bleibt bei den britischen Parteien kein Stein auf dem anderen. Als erste machen sich die Konservativen auf, eine neue Führung zu wählen. Den ersten Wahlgang gewann Innenministerin Theresa May, die 165 der 329 Stimmen holte.

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Im ersten Wahlgang der konservativen Abgeordneten erhielt der ehemalige Verteidigungsminister Liam Fox die wenigsten Stimmen. Für ihn votierten lediglich 16 Parlamentarier, wie die BBC am Dienstagabend berichtete.

So funktioniert das Prozedere

Die Favoritinnen Theresa May und Andrea Leadsom sowie ihre Konkurrenten Michael Gove und Stephen Crabb bleiben damit im Rennen für die nächsten Abstimmungen, da jeweils nur der Letztplatzierte ausscheidet.

Bei der Suche nach einer neuen Führung haben zunächst die Tory-Abgeordneten das Sagen, später stimmen die rund 150 000 Parteimitglieder ab.

Der für einen Verbleib Großbritanniens in der EU eingetretene Cameron hatte nach seiner Niederlage beim Brexit-Referendum am 23. Juni seinen Rückzug innerhalb der nächsten Monate angekündigt. Bis spätestens September soll seine Nachfolge geklärt sein.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

(lk)