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Umfrage: Gabriels neuer Konfrontationskurs zahlt sich aus

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SIGMAR GABRIEL
Sigmar Gabriel kann sich freuen: Die SPD legt wieder zu | ASSOCIATED PRESS
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  • Sigmar Gabriel sorgt mehr und mehr für Zoff in der großen Koalition
  • Das zahlt sich aus - die SPD legt in Umfragen wieder zu

Der neue Konfrontationskurs von Sigmar Gabriel scheint sich in Umfragen auszuzahlen. Der SPD-Chef sorgt zunehmend für Zoff in der großen Koalition. So machte er Angela Merkel für den Rechtsruck mitverantwortlich, fordert mehr Demokratie in der EU und mehr Sozialstaat in Deutschland.

Und tatsächlich - es wirkt. Im aktuellen INSA-Meinungstrend für die "Bild"-Zeitung gewinnt die SPD im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu und kommt auf 21 Prozent.

Linke (10 Prozent) und Grüne (12 Prozent) verlieren jeweils einen Punkt. Die AfD (14,5 Prozent) gewinnt einen halben Punkt hinzu. CDU/CSU (30 Prozent) und FDP (8 Prozent) halten ihre Ergebnisse aus der Vorwoche.

Die große Koalition kommt somit wegen des Zuwachses der SPD wieder auf 51 Prozent. Ein alternatives Jamaika-Bündnis aus CDU/CSU, Grünen und FDP auf 50 Prozent.

INSA-Chef Hermann Binkert macht den neuen Kurs des SPD-Chefs dafür verantwortlich: "Gabriels Profilierung stärkt die SPD. Sie gewinnt zulasten von Linken und Grünen."

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