Huffpost Germany

Auf der Straße liegt ein schwarzer Müllsack - was sich darunter befindet, schockiert die Passanten

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine schwarze Plastiktüte, die auf den Straßen Londons liegt. Wer genauer hinsieht, erkennt eine menschliche Form unter dem Plastik, die auf der Erde kauert. Dahinter steckt eine nachdenklich stimmende Botschaft.

„Ich kam aus einem Laden und stolperte über einen Müllsack. Ich habe mich umgedreht und mich entschuldigt, weil ich dachte, es wäre ein Obdachloser“, erklärt der Künstler Maxwell Rushton, der für die Gestalt am Boden verantwortlich ist.

Nach dem Erlebnis bekam Rushton die Idee für ein provokatives Kunstwerk, mit dem er auf das Schicksal von Obdachlosen aufmerksam machen will.

Die Passanten erscheinen verwirrt und geschockt, wenn sie den Müllsack entdecken - eine nachvollziehbare Reaktion. Mehr zu dem Projekt des Künstlers erfahrt ihr im Video oben. Eine lange Version des Videos von Liam Thomson seht ihr hier.

Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.

(jds)