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Unheimliche Bilder zeigen Geisterstädte und die Menschen, die es wagten, zurückzukehren

05/07/2016 17:08 CEST | Aktualisiert 05/07/2016 17:08 CEST

Häuser stürzten ein, schwarzer Qualm stieg aus den drei Reaktorblöcken auf und Frachtschiffe lagen umgekippt am Strand: Die Bilder der verzweifelten Einwohner aus der Region rund um Fukushima, die fassungslos vor den Trümmern ihrer Existenz standen, haben Menschen weltweit berührt. Im März 2011 hat die Nuklearkatastrophe des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi das Leben Tausender Japaner für immer verändert.

Rückkehr in die Geisterstädte

Der französische Fotograf Guillaume Bression ist nach dem Unglück in die Region gereist und dokumentiert seitdem die Auswirkungen der Katastrophe. Gemeinsam mit seinem Kollegen Carlos Ayesta setzte er das Projekt "retracing our steps" (auf Deutsch: "unsere Spuren zurückverfolgen") um. Mit ehemaligen Bewohnern der verlassenen Städte sind die Fotografen an den Ort der Katastrophe zurückgekehrt.

"Wir haben ehemalige Bewohner aus der Region Fukushima Daiichi und sogar in einigen Fällen die tatsächlichen Hauseigentümer gefragt, ob sie noch einmal in die Sperrzone zurückkehren würden, um gemeinsam mit uns die Türen zu diesen ungewöhnlichen und unheimlichen Orten zu öffnen", sagte Bression der Huffington Post.

Bression und sein Kollege Ayesta haben sich vorgenommen, die eindrucksvollen Bilder in Form eines Buches zu veröffentlichen. Mit einer Kickstarter-Kampagne sammeln die Fotografen Geld für ihr Crowdfunding-Projekt.

"Retracing our steps" ein Fotoprojekt von Carlos Ayesta und Guillaume Bression


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(glm)