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Ein Mann grapscht einer Münchnerin an den Po - das hätte er besser nicht getan

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Ein Mann grapscht einer Münchnerin an den Po - das hätte er besser nicht getan | Raphli via Getty Images
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Es war eine Reaktion, die Mut erforderte. Eine 39-Jährige Münchnerin hat am Münchener Hauptbahnhof einen Grapscher eigenhändig der Polizei übergeben. Der Mann hatte ihr an den Po gefasst.

Nach Angaben der Polizei soll sich die Belästigung auf einer Rolltreppe zu den Bahnsteigen ereignet haben. Täter sei ein 35-Jähriger Mann gewesen.

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Dieser fasste der Frau an ihr Gesäß – und rechnete dabei wohl kaum mit ihrer schlagfertigen Reaktion. Die 39-Jährige griff den Mann am T-Shirt, zog ihn mit und fuhr die Treppe mit ihm kurzerhand wieder hoch.

In einem Laden fragte sie einen Mitarbeiter nach der nächsten Polizeidienststelle. Der riet ihr, die Polizei zu rufen, die den 35-jährigen bei Eintreffen dann vorläufig festnahm.

Bundesländer wollen Strafrecht verschärfen

Sexuelle Belästigung auf der Straße gehört leider noch immer zum Alltag vieler Frauen. Nur zögerlich reagiert die Politik.

Sachsen und Bayern machen sich derzeit für eine Verschärfung des Sexualstrafrechts stark. Im Kern geht es den beiden Freistaaten darum, sexuelle Belästigungen wie den Griff ans Gesäß oder die Brust bei Frauen als Straftatbestand zu definieren. Bisher zählen sie nicht als solcher.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.