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Mit einer einfachen Angewohnheit kannst du die Gesundheit deines Kindes über Jahre stärken

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Mit einer einfachen Angewohnheit kannst du die Gesundheit deines Kindes über Jahre stärken | Sam Edwards via Getty Images
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Es ist wirklich nur eine einfache Angewohnheit, die sich junge Eltern zu eigen machen sollten. Aber sie kann helfen, die Gesundheit ihres Kindes bis ins Erwachsenenalter hinein positiv zu beeinflussen. Denn sie beugt Herzkrankheiten, hohem Blutdruck und Diabetes vor.

Gesundheit des Kindes: Möglichst früh ins Bett

Wissenschaftler der Penn State University haben 250 Mütter und ihre Babys über mehrere Monate hinweg untersucht. Dabei legten sie den Fokus auf die Schlaf- und Essgewohnheiten der Kinder.

Dabei stellten sie fest, dass Babys, die regelmäßig früh ins Bett gebracht wurden, nicht nur besser schliefen, sondern auch langfristig gesundheitliche Vorteile hatten.

Denn die Babys, die eine regelmäßige und frühe Schlafroutine bekamen, hatten nur ein halb so hohes Risiko im Alter von einem Jahr übergewichtig zu sein.

Das ist insbesondere entscheidend, da Einjährige, die bereits übergewichtig sind, auch im späteren Leben ein deutlich erhöhtes Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit haben. Und Fettleibigkeit ist erwiesenermaßen Risikoträger für Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Gallenprobleme.

Früher Schlaf ist besser für Babys

Diese Forschungsergebnisse sind insbesondere für Eltern von Interesse, die ihre Babys spät ins Bett legen, in der Hoffnung, so dafür zu sorgen, dass die Kleinen länger durchschlafen. Denn wie sich zeigt, ist das ein Trugschluss.

Babys an eine gute Schlafroutine gewöhnen

Bei neunmonatigen Babys, die in der Studie untersucht wurden, konnte festgestellt werden, dass sie fast anderthalb Stunden länger schliefen, wenn sie bereits um acht Uhr Abends und nicht später ins Bett gebracht wurden.

"Wenn Eltern ihre Babys länger wachbleiben lassen, schlafen sie einfach weniger. Wenn sie möchten, dass ihr Baby länger schläft, sollten sie es einfach früher ins Bett bringen", erläutert Ian Paul, einer der Autoren der Studie, die simple Angewohnheit.

"Es ist wichtig, gute Schlafgewohnheiten möglichst früh zu trainieren. Das kann nicht nur Fettleibigkeit verhindern, sondern ist auch psychologisch für Familien wichtig."

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Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

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(glm)