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"Die Ratte verlässt das sinkende Schiff": Christoph Waltz poltert gegen Farage

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Der Schauspieler Christoph Waltz findet deutliche Worte für den Rücktritt von Nigel Farage.

Der britische Politiker trat am Montag als Parteichef der rechtspopulistischen United Kingdom Independence Party (Ukip) zurück. Seine Begründung: "Ich will mein Leben zurück." Farage war einer Haupttreiber des Brexit-Votums.

In einem Interview mit dem britischen Sender Sky News wurde Waltz gefragt, was was er von Farage halte.

Darauf sagte der 60-jährige Österreicher: "Natürlich verlässt die Oberratte das sinkende Schiff." Weiter sagte er, Farages Rücktritt sei unausweichlich gewesen, da es sich beim Brexit nicht um eine Heldentat handle, wie sie von Farage dargestellt wurde.

Vielmehr müsse Farage sich trotz Wahlsieg nun eine Niederlage eingestehen – und deshalb ziehe er den Schwanz ein, so Waltz.

"Die anderen müssen nun die Scherben aufsammeln, (...) und das zeigt, wie jämmerlich diese Leute (Johnson und Farage, Anm. d. Red) sind."

Waltz, der bekannt aus Filmen wie Inglourious Basterds und Django Unchained ist, befürwortet einen EU-Verbleib der Briten. Der gebürtige Österreicher hat seit 15 Jahren einen Wohnsitz in London, allerdings keine britische Staatsbürgerschaft. In einem Interview mit "Blick.ch" sagte er mit Blick auf die Folgen des Brexit: "Ich könnte mir vor Sorge in die Hose machen."

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(ben)