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Zahl der Todesopfer des IS-Anschlags in Bagdad steigt auf 213

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BAGDAD
Zerstörter Straßenzug in Bagdad nach dem jüngsten Terroranschlag | SABAH ARAR via Getty Images
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  • Ein fruchtbarer Anschlag erschüttert den Irak
  • Die Zahl der Opfer steigt auf über 200

Die Zahl der Todesopfer des Terroranschlags auf ein beliebtes Einkaufsviertel in Bagdad ist auf mindestens 213 gestiegen. Mehr als 300 Menschen seien zudem verletzt worden, einige davon schwer, hieß es am Montag aus dem irakischen Gesundheitsministerium.

Die Bombe des bislang schwerstes Anschlags in diesem Jahr in Bagdad war am Sonntagmorgen in dem Stadtteil Karada explodiert. Die heftige Detonation und ein anschließendes Feuer zerstörten mehrere Gebäude fast vollständig. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich in einer Erklärung zu dem Attentat.

Dreitägige Staatstrauer angeordnet

Die sunnitischen Extremisten verüben im Irak regelmäßig Anschläge, mit denen sie vor allem Schiiten ins Visier nehmen. Der IS betrachtet diese als Abtrünnige und will die Spannungen im Irak zwischen den beiden großen Strömungen des Islams weiter verschärfen.

Passend zum Thema: Der IS hat im Irak bereits 45 Prozent seines Gebiets verloren

Der irakische Ministerpräsident Haidar al-Abadi verkündete nach dem Anschlag eine dreitägige Staatstrauer. Er ordnete zudem neue Sicherheitsmaßnahmen an. So befahl er dem Innenministerium, Fahrzeuge an den Straßen in die irakische Hauptstadt schärfer zu kontrollieren.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

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