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So viel kosten die Fußball- und Sportübertragungen in der ARD die Zuschauer wirklich

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SCHOLL EM
Mehmet Scholl, Fußballexperte für die ARD; 69 Cent kostet die Sportberichterstattung den Zuschauer im Monat. | dpa
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  • Wie teuer kommt das Sportprogramm der Öffentlich-Rechtlichen den Zuschauer tatsächlich?
  • Diese Frage beschäftigte in den vergangenen Tagen und Wochen Medien und Fernsehzuschauer
  • Die ARD wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldverschwendung und veröffentlicht eine genaue Zahl

Zuletzt wurde viel darüber diskutiert, wie teuer das Sportprogramm der ARD die Zuschauer komme.

So hatte etwa Justus Haucap, renommierter Wirtschaftsprofessor an der Uni Düsseldorf, der Huffington Post gesagt, ohne die Fußballer-Millionen könnten die Gebühren seines Erachtens "spürbar sinken".

100 Millionen Euro zahlt die ARD Medienberichten zufolge etwa alleine jährlich für die Bundesliga-Rechte. Doch um dem Vorwurf der Geldverschwendung zu entkräften, geht die ARD nun gegenüber der Huffington Post in die Offensive.

Umgerechnet zahle jeder Haushalt für die gesamte Sportberichterstattung im Ersten 69 Cent im Monat, teilt ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky mit.

Sport gehört zum öffentlich-rechtlichen Auftrag

Zum Vergleich: 17,50 Euro kostet der gesamte Rundfunkgebühr monatlich. Den Vorwurf Haucaps nennt Balkausky "populistisch".

Er betont: "Sport gehört wie Kultur, Information oder Unterhaltung sehr wohl zum öffentlich-rechtlichen Auftrag, einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben."

Einer repräsentativen Umfrage zufolge hätten während der Fußball-WM 2014 knapp 90 Prozent der Befragten gesagt, ARD und ZDF sollten auch künftig live über die Fußball-Weltmeisterschaften berichten.

Die ARD berichte in ihrem Programm über mehr als 100 Sportarten. "Ob man es mag oder nicht, aber die mit Abstand meisten Zuschauerinnen und Zuschauer, ob alt oder jung, interessieren sich für Fußball."

Für Balkausky ist klar: "Es wäre ein völlig falsches Signal und ein klarer Verstoß gegen den auch höchstrichterlich wiederholt bestätigten öffentlich-rechtlichen Auftrag, durch den Verzicht auf Spitzensport-Übertragungen die große Mehrheit unserer Sport begeisterten Zuschauern und somit die Beitragszahler abzustrafen."

Diskussion auch um Kahns und Scholls Gehalt

Auslöser für die neuerliche Gebühren-Diskussion sind zwei Medienberichte von dieser Woche. Laut einem Bericht von "kress pro“ würden die Fußball-Experten Mehmet Scholl und Oliver Kahn für ihre EM-Berichterstattung pro Arbeitstag bis zu 50.000 Euro an Honorar einstreichen.

Scholl, Kahn, die ARD und das ZDF wiesen die von "kress“ genannten Zahl jedoch als falsch und viel zu hoch zurück.

Die "Bild“-Zeitung berichtete später von niedrigeren Summen, kam jedoch etwa im Fall Scholls mit einem angeblichen Jahresgehalt von 800.000 Euro noch immer auf die Hälfte des von “kress“ genannten Salärs.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

(lk)