Huffpost Germany

Ihre Söhne werden gehänselt, weil sie lange Haare haben - die Antwort der Mutter ist genial

Veröffentlicht: Aktualisiert:
JUNGS MIT LANGEN HAAREN
Mutter rechnet mit Kritikern ab, die denken, dass die Haare ihrer Söhne zu lang wären. | Facebook/Chloe and Beans
Drucken

Eine Mutter rechnet auf Facebook mit den Vorwürfen ab, ihre Söhne hätten zu lange Haare. Die sechsfache Mutter Chloe Dunstan schreibt in dem Post, dass ihre "Jungs sauber, glücklich und zufrieden sind." Die Mutter versteht allerdings nicht, warum die Leute die langen Haare des vierjährigen Evan, des ein Jahr jüngeren Otto und des zweijährigen Felix kritisieren.

"Männerhaare können genau so lange wachsen wie weibliche Haare", schreibt die Mutter sarkastisch in dem Post. "Manchmal sagen Leute, dass die Haare meiner Jungs abgeschnitten werden müssen, weil es zu schwer wäre, sie sauber zu halten, es zu heiß darunter und einfach zu unbequem sei. Wenn das der Fall ist, frage ich mich, warum wir die Haare von Mädchen nicht auch abrasieren", schreibt Dunstan.

Leute warnen die Mutter, dass die Jungs wegen der langen Haare gehänselt werden würden

Weiter schreibt sie: "Ist es, weil es Jungen erlaubt ist, einen legeren Lebensstil zu führen als Mädchen? Und sollten Mädchen diese Bequemlichkeit zugunsten der Ästhetik opfern?". Dunstan erzählt, dass viele Leute sie gewarnt haben, dass ihre Jungs aufgrund ihrer langen Haare "gehänselt werden könnten."

"Also bringt euren Kindern bei, andere wegen ihrer langen Haaren nicht zu schikanieren", kontert die Mutter in ihrem Facebook-Post, den sie "101 Tutorial" nennt.

"Das wäre ein guter Anfang. Ich werde meinen Kindern nicht beibringen, sich zu verändern - nur wegen Kommentaren von engstirnigen Leuten. Und selbst wenn meine Söhne wie Mädchen aussehen, ist das für uns in Ordnung! Warum ist es eine schlechte Sache, wie ein Mädchen auszusehen?", schreibt Dunstan in dem Post.

Mutter: "Arschlöcher sagen: Jungs? Bist du sicher?"

Abgesehen davon schreibt Dunstan, dass sie kein Problem habe mit Menschen, die ihre Söhne für Mädchen hielten. "Es passiert in 99,9 Prozent der Fälle, dass Leute meine Jungs für Mädchen halten", erzählt Dunstan. Die Mutter antwortet den Leuten darauf, dass sie Jungs seien. Einige entschuldigen sich für die Verwechslung. "Arschlöcher sagen: Jungs? Bist du sicher?", fährt sie in dem Post fort.

Dunstan verstehe sowieso nicht, warum sich Menschen darum scheren, welches Geschlecht ihre Jungs haben. Denn es ist doch egal, "was ihre Kinder zwischen den Beinen haben".

Hauptsache die Kindern fühlen sich wohl, so wie sie sind

"Manche Kinder mögen es nicht, sich ihre Haare schneiden zu lassen. Meine Kinder mögen es nicht, dass ihre Haare geschnitten werden. Sie werden richtig wütend, wenn wir zum Friseur gehen", fügt die Mutter hinzu.

Die Hauptsache ist für Duntan, dass sich ihre Kinder so wohlfühlen, wie sie sind. Der Beitrag wurde über 3.000-mal geliked. Der Post ermutigte auch andere Mütter, Fotos von ihren Söhnen mit langen Haaren zu teilen.

#LongHairDon'tCare.

Der Artikel ist ursprünglich in der Huffington Post USA erschienen und wurde von Samantha Meier ins deutsche übersetzt.


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

Du willst, dass dein Kind ein Genie wird? Dann gib ihm einen dieser Namen!