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"Das macht Europa kaputt": Gabriel attackiert Schäuble

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"Das macht Europa kaputt": Gabriel attackiert Schäuble | dpa
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SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht "blinde Sparwut“ als einen Grund der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit in Europa. Genau dies mache Europa "kaputt", kritisierte Gabriel in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) laufe aber "schon wieder mit erhobenem Zeigefinger durch Europa“, sagte er dem Blatt. Scharf kritisierte Gabriel den Plan für härtere Sparauflagen in den ärmeren Ländern, "der jetzt von CDU-Politikern herumposaunt wird“.

Gabriel fordert Belohnung für Reformen statt Drohungen

Das wirke "wie ein erneuter Angriff des starken Deutschland“ bei den Menschen, die schon heute unter Massenarbeitslosigkeit, schlechten Löhnen und Mini-Renten litten. Viele in den wohlhabenderen Ländern – auch in Deutschland – verachteten die scheinbar unproduktiven Südeuropäer.

"So geht das nicht. Mit einer gespaltenen EU lässt sich schwer eine gemeinsame Zukunft bauen“, sagte Gabriel. Statt ständig zu drohen, sollten Reformen belohnt werden. Zum Beispiel durch Mittel für Forschung und Bildung.

Das Grundübel in Europa seien 25 Millionen Arbeitslose. Nötig seien daher Wachstumsprojekte und Investitionen in Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze.

SPD-Chef fordert "Entgiftung Europas"

Gabriel bekräftigte ferner die Forderung nach einer "Entgiftung Europas“, das sich spalte in wohlhabende Länder wie Deutschland und jene Länder vor allem in Südeuropa, die nicht aus der Finanz- und Staatsschuldenkrise von 2009 herauskämen.

"Die einen müssen verstehen, dass für Korruption und Misswirtschaft kein Platz ist. Die anderen sollten begreifen, dass mit wachsendem Druck nichts zu erreichen ist“, erklärte der Vizekanzler. Er reagierte damit auf ein Papier aus dem Finanzministerium, wonach EU-Mitgliedstaaten nicht aus der Eigenverantwortung für stabile Haushalte und wachstumsfreundliche Strukturreformen entlassen werden dürften.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.