Huffpost Germany

Ein österreichischer Comedian hat die perfekte Antwort auf die Wahlwiederholung

Veröffentlicht: Aktualisiert:
HOFER VAN DER BELLEN
Ein österreichischer Comedian hat die perfekte Antwort auf die Entscheidung zur Wahlwiederholung | Anadolu Agency via Getty Images
Drucken

Seien wir einmal ehrlich: Die Reaktionen der politischen Eliten nach der Entscheidung des österreichischen Verfassungsgerichtshofs, die Bundespräsidentenwahl zu wiederholen, waren ganz schön fad.

"Die Entscheidung wird positiv in die Geschichte eingehen, weil die festgestellten Verfehlungen vom VfGh in penibler Form aufgezeigt und bereinigt wurden", sagte der noch amtierende Bundespräsident Heinz Fischer. Die Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) sei zu respektieren, sagte der um seinen Sieg beraubte Alexander van der Bellen.

Also bleibt es wohl den Kulturschaffenden überlassen, über das Urteil herzuziehen. Genauer gesagt einem der erfolgreichsten Kabarettisten Österreichs: Thomas Stipsits.

Er veröffentlichte ein Video-Statement auf seiner Facebook-Seite, das innerhalb kürzester Zeit fast 5000 Mal geteilt wurde. Darin vergleicht er die Wahl und die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes mit einem Fußball-Match. Vermutlich imitiert er dabei den Akzent des österreichischen TV-Experten Herbert Prohaska.

Passender Vergleich mit einem EM-Spiel

In seinem Kommentar macht sich der Comedian vor allem darüber lustig, dass bei den Verhandlungen des Verfassungsgerichtshofes keine Wahlmanipulation nachgewiesen werden konnte, sondern lediglich Unregelmäßigkeiten gefunden wurden, die eine Manipulation möglich gemacht hätten. Und er findet einen äußerst passenden Vergleich:

"Sicher hat es bei den Briefwahlen den ein oder anderen (sic!) Foul gegeben, sicher waren einige Spieler nicht auf ihrer Position. Dem (sic!) Schiri hat entschieden und das müssen wir akzeptieren. Natürlich muss dem Schiri auch akzeptieren, dass wir wissen, wo sein Auto steht.

Aufgrund dieser Entscheidung bin ich aber dafür, dass dem (sic!) EM-Spiel Österreich-Island auch wiederholt wird, denn sicher haben Arnautovic und Alaba kein Tor geschossen, aber sie hätten einem (sic!) schießen können. Für mich ist dieser Tatbestand der Unregelmäßigkeit absolut gegeben. Wird dann im September nachgeholt".


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

(lp)