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Österreich-Wahl muss wiederholt werden: Das sind die ersten Reaktionen im Netz

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Die österreichische Bundespräsidentenwahl muss wegen Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung wiederholt werden. Das teilte der Verfassungsgerichtshof des Landes am Freitag nach Überprüfung einer Wahl-Anfechtung der rechten FPÖ mit.

Die ersten Reaktionen in den sozialen Netzwerken reichen von Fassungslosigkeit bis Jubel.

Die Stimmung vieler FPÖ-Gegner hat der Satiriker Jan Böhmermann wohl mit diesem Tweet perfekt getroffen:

Die heute-show hat "eine gute und eine schlechte Nachricht" an alle Österreicher:



Dass die Stimmen bei der ersten Wahl verschenkt waren, kommentiert eine andere Nutzerin:

Andere sehen Österreich auf dem Weg in eine Bananenrepublik:

Ein User fühlt sich an den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" erinnert:

Die CDU-Abgeordnete Erika Steinbach findet die Entscheidung des Gerichts nachvollziehbar:

Die AfD-Frontfrau Beatrix von Storch wünscht dem FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer schon einmal viel Glück für den Wahlkampf:

Viele User in den sozialen Netzwerken vergleichen die Entscheidung mit dem Brexit-Votum in Großbritannien:

Andere sehen die Österreich in einer ähnlich "dummen" Situation wie die Briten:

Der Satiriker Sebastian Huber flüchtet sich in Sarkasmus:

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Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

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Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.

(lk)