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"Lindenstraße": Gibt es mehr von diesen Highlights?

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Die Mutter aller deutschen Seifenopern geht in die Verlängerung: Die "Lindenstraße" (sonntags um 18:50 Uhr im Ersten) wird mindestens bis 2019 produziert. Das teilte der WDR zur Freude aller Fans am Donnerstag mit. Die Zuschauer dürfen sich also auf drei weitere Jahre voller Liebe, Leid, Dramen und Konflikte um Helga Beimer und Co. freuen. Die Liste der Highlights könnte schließlich noch einige Ergänzungen vertragen.

Mehr Stargäste?

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Ein Format wie die "Lindenstraße" lockt natürlich auch Soap-externe Schauspieler an. Unvergessen bleiben Momente, in denen beispielsweise die "Tatort"-Kommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Ivo Batic (Miroslav Nemec) mit einer UNICEF-Spendendose in der "Lindenstraße" auftraten und Amélie von der Marwitz (Anna Teluren) feststellte: "Sie gehören doch gar nicht in diese Straße. Sie sind doch die Kommissare Leitmayr und Batic."

Ein weiteres Stargast-Highlight war der Cameo-Auftritt von Schauspiel-Ikone Larry Hagman alias "J.R. Ewing" im Jahr 2006, als er sich im Reisebüro einen Flug buchte - nach Dallas, wohin auch sonst? Solche Überraschungsmomente könnte die Serie auch im Moment gut gebrauchen: Wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Comeback von Til Schweiger? 1990 startete er schließlich als Jo Zenker seine Erfolgskarriere in der "Lindenstraße".

Mehr nackte Tatsachen?

Für die zukünftigen Folgen dürfte es auch gerne wieder etwas mehr nackte Haut sein. Ob Susanne Gannott als Beate Flöter, Ulrike Tscharre als Marion Beimer oder Ines Lutz in der Rolle der Franziska Brenner - die Damen haben in der "Lindenstraße" ja immer mal wieder blank gezogen. In Erinnerung bleibt dabei auch der Nacktprotest gegen "Pelz und Leder" in Folge 824.

Doch nicht nur die Frauen zeigten nackte Tatsachen: Für eine Werbekampagne zugunsten der Prostatakrebsvorsorge ließen Vater Beimer (Joachim Luger), Ben, der Biker (Valentin Schreyer), Dr. Ludwig Dressler (Ludwig Haas) und Gastwirt Vasily Sarikakis (Hermes Hodolides) für einen Kalender in der Serie alle Hüllen fallen.

Mehr Provokation?

In all den Jahren in der "Lindenstraße" haben die Charaktere ja so einiges durchgemacht. Das Dramen-Spektrum reicht von schlimmen Krankheiten über Sterbehilfe bis zur Alkohol- und Drogensucht. Für einen handfesten Skandal sorgte in den ersten Jahren aber vor allem eine Szene, die Fans auf ewig in Erinnerung bleiben wird: In Folge 225 (25.3.1990) küssen sich Dr. Carsten Flöter (Georg Uecker) und der Fiesling Robert Engel (Martin Armknecht) vor der Kamera - der erste Schwulenkuss in einer deutschen Serie.

Aber auch in anderen Bereichen suchte die Serie bislang immer wieder Provokation. Etwa, als 2014 der Bau einer Moschee in München thematisiert wurde. Damit löste die Serie Wirbel und Diskussionen aus. So darf es gerne weitergehen - damit den Fans auch in den nächsten drei Jahren nicht langweilig wird.