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Nach Befreiung der Stadt: US-Luftangriffe töten 250 IS-Kämpfer am Rande Falludschas

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FALLUJAH
Nach der Wiedereinnahme der Stadt Falludscha feiert ein Kämpfer der irakischen Armee - im Trikot des Waliser Fußballstars Gareth Bale | Thaier Al-Sudani / Reuters
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  • Bei Luftangriffen der USA sollen am Rande der irakischen Stadt Falludscha 250 IS-Kämpfer getötet worden sein
  • Videoaufnahmen sollen den Luftangriff zeigen

Im Irak macht die US-geführte Koalition entscheidende Fortschritte gegen den IS. Bei einer Serie von US-Luftangriffen im Irak sollen einem Medienbericht zufolge mindestens 250 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet worden sein.

Die Extremisten seien Teil eines Konvois gewesen, der am Mittwoch in einem südlichen Außenbezirk der einstigen IS-Hochburg Falludscha bombardiert worden sei, berichtete der US-Sender Fox News unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle innerhalb des amerikanischen Militärs. Im Internet kursieren Aufnahmen, die den Angriff aus der Luft zeigen sollen.

Falludscha vollständig befreit

US-Verteidigungsminister Ashton Carter hatte der irakischen Regierung erst am Montag zur Rückeroberung Falludschas gratuliert, die einen Meilenstein im Kampf gegen den IS markiere.

Mit Unterstützung des US-Militärs hatte die irakische Armee die Stadt nach eigenen Angaben am Wochenende vollständig eingenommen. Der IS verlor damit eine seiner zwei wichtigsten Hochburgen im Irak.

Die Befreiung der Stadt hatte lediglich fünf Wochen in Anspruch genommen – die Offensive glückte damit deutlich schneller, als von US-Experten ursprünglich erwartet. Dem "Wall Street Journal“ sagte ein führender Anti-Terror-Beamter der irakischen Armee: "Sie (die IS-Terroristen - d. Red) haben sich in Falludscha sicher gefühlt. Ihre Führungskräfte haben dort gelebt und auch deren Familien. Deshalb konnten sie die Stadt bei der Verteidigung nicht zerstören.“

Die irakische Milizen-Organisation al-Haschd asch-Schaʿbī, die von der irakischen Armee unterstützt wird, veröffentlichte vor einigen Tagen ein Video, das einige zu der Zeit bereits befreite Teile Falludschas zeigte.

Mit Material der dpa.

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