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Doggy Style - so geht diese Sexstellung

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SEX
Doggy Style gehört zu den beliebten Stellungen | Digital Vision. via Getty Images
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  • Der Doggy Style gehört zu den beliebtesten Stellungen bei Männern
  • Und auch immer mehr Frauen finden Gefallen daran
  • Denn die Stimulation ist intensiv für beide Partner

Sex ist nicht nur zum Liebemachen da, sondern in erster Linie zur Befriedigung animalischer Triebe. Kein Wunder also, dass bei Umfragen regelmäßig eine sehr tierische Stellung auf den vorderen Rängen landet: der Doggy Style. Sex von hinten, auch a tergo genannt, ist direkt der Tierwelt abgeguckt. Denn bei fast allen Vierfüßlern nimmt das Männchen das Weibchen in dieser Position.

Die Natur hat sich dabei natürlich etwas gedacht: Der Penis kann bei der Hündchenstellung tief eindringen und der Samen so viel besser platziert werden. Die Menschen mögen daran vor allem eines: die intensive Stimulation. Außerdem wohnt dieser Stellung eine klare Ansage inne: Hier geht es nicht um Wertschätzung und Liebe, sondern um puren, reinen Sex.

Der Doggy Style kurz erklärt

Bei dieser Sexstellung geht die Frau in den Vierfüßerstand, und der Mann positioniert sich auf den Knien dahinter und dringt so in die Vagina ein.

Die Hüften der Frau dienen gleichzeitig als Haltepunkt und Taktgeber, denn der wird bei dieser Stellung vom Mann bestimmt. Der Vorteil der Position, das tiefe Eindringen, stimuliert den Penis sehr intensiv. Zudem sind beide Körper so zueinander positioniert, dass dem G-Punkt der Frau intensiv Beachtung geschenkt wird.

Allerdings sollten empfindliche Naturen vorher mit ihrem Partner sprechen. Denn ist dieser entsprechend gebaut, kann es für die Frau zu Schmerzen kommen, weil der Penis tiefere Regionen als bei anderen Stellungen berührt. Abhilfe schaffen dann ein vorsichtigeres Tempo und der zweite Vorteil des Doggy Style: Hat der Mann die entsprechende Balance und Rhythmik, kann er mit den freien Händen die Brüste und die Klitoris erreichen.

Doggy Style einmal anders

Wie jede Stellung kann auch der Doggy Style so abgewandelt werden, dass die Lust immer wieder neu empfunden wird. Entscheidend für die Hündchenstellung ist der Winkel des Eindringens. Diesen kann die Frau verändern, wenn sie sich statt auf den Händen auf den Ellenbogen abstützt.

Noch intensiver, allerdings ein wenig schwieriger wird es, wenn sie sich ganz klein auf den Oberschenkeln ablegt. Einfacher wird das Eindringen hier durch die Positionierung am Bettrand oder einer Kante. Auch der Mann kann seine Stellung verändern. So werden die Bewegungen freier, wenn er ein Bein aufstellt.

Und da Tiere kein Bett zum Lieben haben, sollten sich auch die Menschen nicht nur darauf beschränken. Denn Sex von hinten ist perfekt für spontane Lust und verschiedene Gelegenheiten.

So kann sich die Frau auf einem Stuhl oder Tisch abstützen und die Beine spreizen und ausbalancieren, um dem Mann das Eindringen zu erleichtern. Dieser hält die Hüften gut fest und kann im Stehen perfekt seine Eindringtiefe variieren. Bei einem großen Größenunterschied kann es der Frau helfen, hohe Absätze zu tragen, um die Balance zu halten und die Lust zu steigern.

sex kamasutra

Während manche Passagen in diesem Werk überholt sind und einige Sexstellungen unmöglich umzusetzen sind, können Paare durchaus eine Lehre aus ihm ziehen:

Nur, wer sich intensiv auf das Liebesspiel einlässt, findet darin Erfüllung.

Zudem ist es eine Anregung zum Experimentieren und Entdecken des Körpers. Denn Sex gehört zum Leben dazu und sollte nicht als ein Tabu angesehen werden. Letztendlich ist die grundlegende Erkenntnis: Die Götter haben die Körper von Mann und Frau nicht ohne Grund so erschaffen, wie sie sind.

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