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Chinesische Schlittenfahrt: Die verbesserte Missionarsstellung

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BED WOMEN ORGASM
Mit der Sexstellung Chinesische Schlittenfahrt schenkt der Mann ihr einen entspannten Orgasmus | miljko via Getty Images
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  • Chinesische Schlittenfahrt ist eine Sexstellung
  • Mann gibt Frau die Chance auf Orgasmus
  • Kenner sagen: Keine Stellung für ONS

Die Chinesische Schlittenfahrt ist kein neuer Wintersporttrend, sondern eine Sexstellung. Sie ist so etwas wie die verbesserte Missionarsstellung. Und wesentlich antörnender.

Chinesische Schlittenfahrt: für Sportmuffel

Die Chinesische Schlittenfahrt ist mal wieder ein Beispiel für eine Sexstellung mit kuriosem Namen. Dahinter verbirgt sich jedoch ein absolutes Bettvergnügen, das Paare ohne große Anstrengung ausprobieren können.

Sie sieht auf den ersten Blick zwar anstrengend aus, entpuppt sich aber bei der Durchführung als viel entspannter als so manch andere Position. Letztendlich verändert der Mann aus der Missionarsstellung nur ein wenig seine Position und gibt sich und der Frau die Chance auf heiße Orgasmen ohne Wadenkrämpfe.

Diese Position ist so beliebt, dass sie sogar in einem Roman von Simmel erwähnt wurde. In "Hurra, wir leben noch" ist die Hauptfigur endlos begeistert von den Genüssen, die diese Stellung verspricht.

Die Chinesische Schlittenfahrt kurz erklärt

Damit das Vergnügen losgehen kann, muss sich die Frau nur auf den Rücken legen und die Beine leicht spreizen. Der Mann hockt sich hin und nimmt das Becken und die Beine der Frau auf die Oberschenkel. So kann er ganz leicht eindringen und hat seine Partnerin jederzeit voll im Blick.

Die Chinesische Schlittenfahrt ist damit auch die beste Gelegenheit für die Frau, sich sexy zu präsentieren. Indem sie den Rücken durchdrückt, hebt sie ihre Brüste an und zeigt eine wunderbare Silhouette. Gleichzeitig hat sie beide Hände frei, um dem Mann eine Show zu bieten. Sie kann sich selbst berühren, ihre Klitoris stimulieren oder dem Mann am Schaftende oder den Hoden behilflich sein.

Für den Mann ist diese Position eine sehr bequeme Alternative, da die Schenkel fast nicht belastet werden. Er muss nur sein Becken vor- und zurückbewegen. Oder er nutzt die Frau zu seinem Vorteil, indem er deren Schenkel fest greift und so das Tempo und die Stoßhärte bestimmt.

Auch wenn die Frau hier eher passiv ist, hat sie großen Einfluss auf das Vergnügen. Sie kann durch die Positionierung ihres Beckens die Reibung und den Eintauchwinkel verändern. Indem sie sich weiter nach rechts oder links mit dem Oberkörper legt, kann sie ebenso für Abwechslung und die richtige Verbindung sorgen.

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Intimität und Experimentierfreude

Diese Stellung sorgt fast automatisch dafür, dass sich die Frau verführerisch und begehrt fühlt. Gleichzeitig liefert sie sich dem Mann ein wenig aus.

Aus diesem Grund ist mancher Kenner der Meinung, dass die Chinesische Schlittenfahrt nichts bei einem One-Night-Stand oder einem Seitensprung zu suchen hat. Das kann man jedoch sehen, wie man will. Denn hier geht es um pures, heißes Vergnügen, das für beide Partner besonders entspannend ist.

Und es zeigt Experimentierfreude, ohne dass man sich mit abenteuerlichen Verrenkungen beweisen muss. Anders gesagt: Die Chinesische Schlittenfahrt ist Sex pur mit ganz viel Augenschmaus und Platz für Experimente. Das geht auch ohne Intimität. Allerdings ist es schon ein Selbstbewusstseinsbooster, wenn der Mann die Kurven der Frau mit den Augen verschlingt. Und das funktioniert am besten mit dem Liebsten.

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(cho)