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Google stellte eine bessere Diagnose als drei Ärzte

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MAN SEARCHING IN INTERNET
Ärzte diagnostizierten eine Erkältung - dann googelte er seine Symptome und fand die Wahrheit heraus. | Ridofranz via Getty Images
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Der fünffache Vater und Ehemann Kevin Everett stellte die Ärzte vor ein Rätsel. Er keuchte schwer und hatte Probleme mit seinen Nebenhöhlen.

Ein Jahr lang ging er von einem Arzt zum anderen. Einer verschrieb ihm einen Inhalator wegen seines Keuchens, ein anderer stellte eine schwere Bronchitis fest und ein dritter verschrieb ihm wegen einer angeblichen Schlafapnoe eine spezielle Maschine, um die Atemwege nachts freizuhalten.

Mit einer kurzen Suche auf Google hat er eine Diagnose

Nachdem sich sein Zustand verschlechterte - der aus York stammende Engländer konnte zeitweise nichts mehr hören - hat er seine Symptome einfach gegoogelt. „Es hat nur 15 Minuten gedauert, um festzustellen, was ich habe“, sagt Everett gegenüber der "Daily Mail".

Auf der Ärztewebseite NHS Choices fand er die Antwort: Er hatte einen Nasen-Rachen-Krebs. Mit dieser Selbstdiagnose ging der 60-Jährige zum Arzt und dieser stellte fest, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelte.

Sofort begann Everett eine Chemotherapie, um den Krebs zu besiegen. „Hätte es noch länger gedauert, um den Krebs zu diagnostizieren, hätte er sich vermutlich weiter ausgebreitet und wäre unheilbar gewesen“, sagt der Mann.

Die Chemotherapie hat Everett erfolgreich hinter sich gebracht, jetzt bekommt er eine intensive Strahlentherapie. Everett ist verärgert und hat Klage gegen die Ärzte eingereicht, da er nicht verstehen könne, warum eine 15-minütige Googlesuche das hervorbringt, wozu Ärzte nicht in der Lage waren.

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