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Schweden hat einen genialen Plan, um die Luftverschmutzung zu reduzieren

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Schweden hat einen genialen Plan, um die Luftverschmutzung zu reduzieren | Scania / Press Foto
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  • Schweden testet die weltweit erste Elektro-Straße
  • Auf dieser sollen E-Lkw ihre Akkus während der Fahrt aufladen können

Bis zum flächendeckenden Umstieg auf E-Mobilität ist es noch ein weiter Weg. Das liegt nicht nur daran, dass bislang noch wenig Privatkunden strombetriebene Fahrzeuge besitzen. Besonders für Lkw-Fahrer stellte der Umstieg auf elektrisch betriebene Fahrzeuge bisher zumeist keine Option dar.

Der Grund: Durch die langen Fahrtzeiten und weiten Strecken, die viele Lastkraftfahrzeuge hinter sich legen, war eine effiziente Nutzung elektrischer Energie bisher kaum möglich. Dazu kommt der hohe Preis für die leistungsstarken Akkus.

In Schweden könnte sich nun eine Lösung des Problems anbahnen. Das Transportministerium des skandinavischen Landes testet hier die weltweit erste "elektrifizierte Straße“.

Technik ermöglicht, während der Fahrt den Akku aufzuladen

Eine Spur der Autobahn E16 in Sandviken ist nun mit einer Oberleitung ausgestattet, mithilfe derer mit Stromabnehmern ausgestattete Lkw ihren Akku aufladen können - und zwar während der Fahrt.

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Hier entsteht die Teststrecke

Die Generaldirektorin der schwedischen Transportbehörde, Lena Erikson, sagte zu dem Vorstoß: "Elektrifizierte Straßen werden uns einen Schritt weiter an die Zukunft des Transports ohne fossile Brennstoffe bringen. (...) Das ist ein Weg, um ökologisch kluge Transportwege in unser Straßennetzwerk zu integrieren.“ So solle der Co2-Ausstoß massiv reduziert werden.

Der Test soll bis 2018 laufen. Finanziert wird das Projekt durch staatliche Energie- und Nachhaltigkeitsbehörden sowie mehrere Unternehmen, die die Leitungstechnik entwickelt haben.

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