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Offiziell: Nur noch 13 weitere "Game of Thrones"-Folgen

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Missandei (Nathalie Emmanuel, l.) und Daenerys Targaryen (Emilia Clarke)

Das Gerücht ist schon seit einiger Zeit durch das Netz gegeistert, nun haben es die Verantwortlichen der HBO-Hitserie "Game of Thrones" endgültig bestätigt: Nur noch 13 Folgen auf zwei Mini-Staffeln verteilt, dann ist die Serien-Adaption von George R.R. Martins Buch "Das Lied von Eis und Feuer" zu Ende erzählt. Das verrieten die beiden Schöpfer David Benioff und Dan Weiss nun in einem ausführlichen Interview mit der Branchenseite "Deadline".

Insgesamt rund 60 Stunden "Game of Thrones" durften die Zuschauer bislang bestaunen, 73 werden es am Ende sein, offenbart Benioff und erklärt: "Es geht nicht nur darum, dass wir vermeiden wollen, länger zu bleiben, als wir willkommen sind. Wir wollen eine schlüssige Geschichte mit Anfang, Mittelteil und Ende erzählen." Und die benötigt offenbar nur noch rund 13 Stunden, sprich 13 Episoden.

Dass Schauspielerin Emilia Clarke nicht prüde ist, beweist sie in diesem Video bei Clipfish

Achtung Spoiler

Benioff erklärt die Entscheidung mit dem Finale der sechsten Staffel von "Game of Thrones": "Daenerys bricht endlich zurück nach Westeros auf; Jon Schnee ist der König des Nordens und Cersei sitz auf dem Eisernen Thron. Und wir wissen, dass der Nachtkönig bereit ist und sie alle erwartet. Alle Puzzleteile sind nun auf dem Tisch."

Ähnlich beschreibt es auch der Regisseur der beiden vergangenen, epochalen Folgen von Staffel sechs in einem Interview mit "The Guardian": "Wir haben das Fundament für die siebte Staffel damit gelegt", so Miguel Sapochnik. Dies sei ihm selbst, Benioff und Weiss ausgesprochen wichtig gewesen, denn: "Staffel fünf endete sehr düster, diese Staffel musste daher hoffnungsvoll enden."

Zum krachenden Finale der sechsten Staffel offenbarte Sapochnik dann noch eine morbide Anekdote. Denn nicht etwa die gigantische Explosion in Königsmund war die herausforderndste Szene, sondern acht Kinder dazu zu bewegen, einen alten Mann zu töten: "Wenn man acht Kindern Gummimesser gibt und ihnen sagt, dass sie auf einen Beutel voll Blut einstechen sollen, dann ist das nicht nur verstörend anzusehen. Man erfährt auch, dass Kinder keinerlei Ahnung haben, wie man auf etwas richtig einsticht. Das klingt albern, aber plötzlich lief uns am Set mit unseren acht Kindern die Zeit davon."