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Google Maps hat ein wichtiges Update veröffentlicht – und es ganz schön unheimlich

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  • Google nutzt neue, hoch auflösende Satellitenbilder
  • Im Vorher-Nachher-Vergleich zeigt sich ein großer Unterschied
  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

In einem Blogbeitrag von vergangenem Montag berichtete der Google-Manager Chris Herwig, dass das Unternehmen die Kartendienste Google Maps und Google Earth mit neuen Aufnahmen des NASA-Satelliten Landsat 8 ausgestattet hat.

Die Ergebnisse dieses Updates sind sehr viel schärfere Bilder bei der Satellitenansicht von Google Maps. Diese Ansicht zeigt die Orte genau so, wie sie auch in der Realität aussehen.

Ein Unterschied wie Tag und Nacht

Der Unterschied ist in der Tat sehr gut erkennbar. Google verdeutlichte die Veränderung am Beispiel zweier Satellitenaufnahmen von New York City. Und tatsächlich ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Wenn ihr den Balken auf dem nachfolgenden Bild nach links und rechts bewegt, erkennt ihr ihn deutlich:


Wie man sieht, lassen sich auf den neuen Aufnahmen sehr viel mehr Details erkennen.

Es entstehen enorme Datenmengen

Durch das Erzeugen solcher gestochen scharfen Bilder entsteht eine riesige Datenmenge. Dazu schreibt Herwig in seinem Blog-Beitrag:

"Wir haben fast ein ganzes Petabyte an Landsat-Aufnahmen – das sind fast 700 Billionen einzelne Pixel - nach den besten Daten durchforstet, um diejenigen Aufnahmen herauszufiltern, auf denen die Sicht nicht durch Wolken blockiert wird. Zum Vergleich: 700 Billionen Pixel sind 7000 Mal so viele Pixel wie es Schätzungen zufolge Sterne in der Milchstraße gibt. Oder anders ausgedrückt, sind es 70 Mal so viele Pixel wie die angenommene Zahl an Galaxien im Universum."

Unser Fazit? Das sind ganz schön viele Details. Man sollte in diesem Sommer beim Sonnenbaden im Garten lieber etwas vorsichtiger sein.

Dieser Artikel ist ursprünglich bei der Huffington Post USA erschienen und wurde von Susanne Raupach aus dem Englischen übersetzt.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

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