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So trauert Thomas Gottschalk um Götz George und Bud Spencer

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Legendärer Auftritt bei

Thomas Gottschalk (66) hatte sie beide auf der Couch: Götz George (1938-2016) und auch Bud Spencer (1929-2016), zwei Schauspiel-Größen, die uns in den vergangenen Tagen für immer verlassen haben. In einem Gastbeitrag für den "Spiegel" erinnert sich der ehemalige "Wetten, dass..?"-Moderator an seine Begegnungen mit den beiden Stars zurück.

Bei George kommt dem Moderator nicht nur sein "ansehnlicher Brustkorb" in den Sinn, sondern auch der legendäre Zoff, den er und der Schauspieler 1998 auf der "Wetten, dass..?"-Couch hatten.

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Der Nachdenkliche und der Haudrauf

George, der damals sichtlich keine Lust auf den Auftritt in der Unterhaltungssendung hatte, konfrontierte Gottschalk immer wieder mit bissigen Kommentaren ("Komm auf den Film zu sprechen. Der ist mir wichtiger, als das, was Du redest"). "Er durfte das, weil Schimanski alles durfte", kommentiert Gottschalk heute. George habe ja nur dem Recht zum Sieg verholfen. Er sei eben wegen eines Kunstfilms in die Sendung gekommen, nicht um von der Duisburger Polizeiarbeit zu erzählen.

Spencer hingegen beschreibt der 66-Jährige als "eine Frohnatur und von geradezu rührender Bereitschaft, seinem Publikum immer das zu geben, was es von ihm wollte". Auch als "Wetten, dass..?"-Gast habe er immer wieder Geschichten von seiner Zeit als olympischer Schwimmer, seinem Jurastudium und Terence Hill erzählt. "Der nachdenkliche deutsche Schauspieler und der fröhliche italienische Haudrauf", beschreibt Gottschalk die beiden. "Wir werden nicht gleich morgen nach Ersatz googeln, sondern sie werden uns einfach fehlen."