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Eklat vor Gericht: Gina-Lisa Lohfink stürmt empört aus dem Verhandlungssaal

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GINA LISA LOHFINK
Eklat vor Gericht: Gina-Lisa Lohfink stürmt empört aus dem Verhandlungssaal | Clemens Bilan via Getty Images
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  • Gina Lisa-Lohfink und ihre Verteidiger haben den Gerichtssaal im Amtsgericht am Montagnachmittag vorzeitig verlassen
  • Sie protestierten damit gegen die Vorführung des Sexvideos, das Gegenstand der Verhandlung ist
  • Lohfink wird vorgeworfen, zwei Männer zu Unrecht der Vergewaltigung bezichtigt zu haben

Im Prozess gegen das Model Gina-Lisa Lohfink ist es zu einem Eklat gekommen. Lohfink und ihre Verteidiger verließen am Montagnachmittag empört den Verhandlungssaal im Amtsgericht Berlin-Tiergarten.

Zur Begründung hieß es von ihnen, das Gericht habe die Öffentlichkeit bei einer geplanten Anschauung eines Sex-Videos mit Lohfink nicht ausschließen wollen. Die Richter wollten Filmsequenzen auf einem Laptop, abgewandt vom Publikum und ohne Ton, ansehen.

Es geht um vermeintliche Falschaussagen Lohfinks

Der Bildschirm wäre für das Publikum im Saal und die Presse nicht sichtbar gewesen. Wann die Verhandlung fortgesetzt werden sollte, war zunächst unklar. Zuvor waren Zeugen gehört worden.

In dem Prozess geht es um die Frage, ob die ehemalige Germany's-Next Topmodel-Kandidatin zwei Männer zu Unrecht der Vergewaltigung im Jahr 2012 beschuldigte. Für die Verbreitung des Sex-Videos mit Lohfink waren die Männer verurteilt worden, der Vorwurf der Vergewaltigung erhärtete sich damals laut Gericht nicht.

Demonstranten unterstützen das Model

Die heute 29-jährige Lohfink sollte wegen falscher Verdächtigung 24 000 Strafe bezahlen. Weil sie das nicht akzeptierte, steht sie nun vor Gericht.

Vor dem Gerichtssaal hatten sich heute feministische Demonstranten versammelt, die sich mit Lohfink solidarisieren. Wachtmeister schleppen eine Femen-Anhängerin weg, die mit nacktem Oberkörper demonstrierte.

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