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Drehs mit "Knarren und Faustkämpfen": Trauer um Götz George

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Jan Josef Liefers und Götz George standen zusammen für die Filme

"Der Hauptgewinn ist, einmal von Götz George verhaftet zu werden... dachte ich damals", erinnert sich Jan Josef Liefers (51) zurück. Der Schauspieler veröffentlichte auf seinem Facebook-Account ein Foto, das ihn zusammen mit Schauspiel-Kollege Götz George zeigt. Er hält Liefers darauf von hinten eine Pistole in den Nacken. "Das war doch noch gar nicht so lange her, dass wir uns kennen lernten, bei ROSSINI Ende der 90er. Und ein paar Jahre später bei SPUR MEINER TOCHTER mit Knarren und Faustkämpfen... Und nun so eine traurige Nachricht... R.I.P. Götz", vervollständigte Liefers seine Nachricht. Der Schauspieler trauert wie so viele über das Ableben einer deutschen Schauspiel-Legende. Götz George starb bereits am 19. Juni im Alter von 77 Jahren, wurde außerdem bereits beigesetzt.

Ein Gigant des deutschen Films

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Vielen Menschen wird er als "Tatort"-Kommissar Horst Schimanski in Erinnerung bleiben. Auch für den WDR ist sein Tod ein herber Verlust. WDR-Intendant Tom Buhrow (57) lobt George als "Gigant des deutschen Films" und stellt gleichzeitig fest: "Mit Schimanski haben wir mitgefiebert, mitgekämpft, mitgelitten, mitgeflucht. Was immer Götz George machte, es war nie egal. Es hat immer bewegt".

Volker Herres (58), Programmdirektor des Ersten Deutschen Fernsehens, bescheinigt: "Götz Georges Präsenz und die Intensität seines Spiels waren unvergleichlich". Er nennt als Georges "vielleicht größte Rolle" die Darstellung seines eigenen Vaters in dem Dokudrama "George" (2013). "Heinrich George wird als 'Jahrhundertschauspieler' apostrophiert - Götz George steht mit ihm auf einer Stufe und wird uns unvergessen bleiben".

Ein Stück NRW-Geschichte

Schauspieler Michael Kessler (49) hält sich kurz. "Farewell, Götz George...", schreibt er auf seinem Twitter-Account. Politikerin Hannelore Kraft (55, SPD) weiß: "Götz George war ein großer Schauspieler voller Energie und Empfindsamkeit. Mit Schimanski hat er ein Stück NRW-Geschichte geschrieben".