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Smart Home: So intelligent ist Ihr Zuhause schon heute

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Nachladezeit stets im Blick: Die besten Zeitpunkte zum Hinzugeben von Weichspüler oder für das Nachlegen zusätzlicher Wäsche werden bequem über die Smart Home-App auf dem Tablet oder Smartphone angezeigt.

Das Internet der Dinge: Google, Amazon, Apple, quasi jeder große Elektronikhersteller und selbst die Autohersteller setzen seit einiger Zeit auf die Vernetzung ihrer Geräte. Das sogenannte Smart Home ist damit kein Ding aus Zukunftsfantasien, sondern aktueller denn je. Schon Ende 2015 veröffentlichte "ImmobilenScout 24" eine entsprechende Umfrage, laut der 74 Prozent der über 1.000 vom Marktforschungsinstitut Innofact befragten Teilnehmer angaben, bereits in entsprechende Technologien investiert - oder zumindest darüber nachgedacht - zu haben. Das kann das intelligente Zuhause schon heute.

Smarte Haushaltsgeräte

Alles über Smart-Home-DIY erfahren Sie in "SmartHome Hacks: Hausautomatisierung selber machen"

Bereits bei aktuellen Haushaltsgeräten fängt das Smart Home an - beispielsweise mit der WW8500 AddWash Waschmaschine von Samsung. Die Koreaner waren das erste Unternehmen, das eine Waschmaschine mit WLAN-Anschluss in Deutschland verkaufte. Anfangs von vielen belächelt, ist dies inzwischen fast Standard auf dem Weltmarkt. Kein Wunder, denn mittlerweile gibt es Apps, die es dem Kunden erlauben, sein Smartphone in eine Fernbedienung für eben diese Waschmaschine zu verwandeln. Eine iOS- und Android-App zeigt nicht nur die verbleibende Waschzeit oder meldet sich, wenn die Wäsche fertig ist - auch die Einstellung von Spülgang, Temperatur und Waschprogramm sind möglich. Ein Display ist natürlich auch an der WW8500 verbaut.

Intelligenter Garten

Auch für die Gartenarbeit gibt es mittlerweile zahlreiche smarte Lösungen. Vollautomatisch kümmert sich beispielsweise der Mähroboter "Smart Sileno" von Gardena um den Rasen, während Sie sich anderen Dingen widmen. Das Gerät bietet unter anderem einen sensiblen Kollisionssensor und ist geeignet für Flächen von bis zu 1.000 Quadratmetern. Über eine iOS- und Android-App lässt sich unter anderem einstellen, wann der kleine Roboter seine Arbeit aufnehmen soll. Über das Programm lassen sich zudem intelligente Bewässerungslösungen und Sensoren steuern.

Automatische Sicherheit

Hersteller von Überwachungskameras und sonstigen Sicherheitssystemen setzen ebenfalls seit einiger Zeit auf Vernetzung. Nutzer der wetterfesten und kabellosen "Arlo"-Modelle von Netgear können über eine iOS- und Android-App quasi jederzeit auf die Kameras zugreifen - auch auf mehrere gleichzeitig. Das System mit Bewegungserkennung meldet sich automatisch per App oder E-Mail, wenn sich vor der Linse etwas bewegt.

Wer gerne sein Smartphone als Schlüssel benutzen würde, der kann beispielsweise den "Nuki Smart Lock" nachrüsten. Das Schloss kann per Wisch auf dem Handy ganz einfach auf- oder zugesperrt werden, eine "Auto-Unlock"-Funktion ermöglicht die automatische Entriegelung sobald ein Telefon in der Nähe erkannt wird. Protokolle zeigen den entsprechenden Status des Schlosses in einer iOS- und Android-App an - oder wann eine berechtigte Person gekommen und gegangen ist.

Das smarte Zuhause bietet neben diesen Beispielen noch viele weitere Möglichkeiten, darunter intelligente Audio-, Licht- und Heizungs-Systeme, Staubsauger, Steckdosen, Jalousien, Fernseher und auch Rauchmelder.