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US-Präsidentschaft: Bernie Sanders will Hillary Clinton wählen

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BERNIE SANDERS
Bernie Sanders will in der anstehenden US-Präsidentschaftswahl seine Konkurrentin Hillary Clinton wählen | Spencer Platt via Getty Images
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  • Bernie Sanders will bei der US-Präsidentenwahl seine Konkurrentin Hillary Clinton wählen
  • Es ist das erste Mal, dass sich Sanders dazu äußerte
  • Aus dem Rennen aussteigen will Sanders allerdings nicht

Bernie Sanders wird bei der US-Präsidentenwahl im November Hillary Clinton wählen.

Das sagte der hartnäckige innerparteiliche Konkurrent der voraussichtlichen Kandidatin der Demokraten am Freitag dem Sender MSNBC. Es war das erste Mal, dass sich Sanders entsprechend äußerte.

"Die Revolution muss weitergehen"

Der Senator von Vermont hatte der früheren Außenministerin Clinton in den Vorwahlen einen langen Kampf geliefert und für seine linken Positionen sehr viel Zustimmung erhalten.

Mehr zum Thema: Clinton erklärt sich zur Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten

Aus dem Rennen ist Sanders allerdings noch nicht offiziell ausgestiegen. "Die Revolution muss weitergehen", sagte Sanders vor einer Woche in einer Videobotschaft an seine Anhängerschaft.

Mit bis zu 1900 Delegierten im Rücken wolle er auf dem Parteitag Ende Juli in Cleveland die Demokratische Partei programmatisch reformieren, sagte Sanders. "Es soll das fortschrittlichste Programm in der Geschichte der Partei werden."

Ein gemeinsames Ziel: Trump als Präsident verhindern

Sanders erklärte, wichtigstes Ziel sei es, den mutmaßlichen republikanischen Kandidaten Donald Trump als nächsten Präsidenten zu verhindern. Er wolle daran mitwirken.

"Ich beabsichtige, in allernächster Zukunft meinen Part in diesem Prozess zu beginnen", sagte Sanders ohne nähere Angaben.

Sanders hat 22 der 56 Vorwahlen bei den US-Demokraten gewonnen und Clinton. Er errang 1832 Delegierte für den Parteitag, Clinton kommt auf 2219.

Um auf die absolute Mehrheit von 2383 zu kommen, braucht die frühere Außenministerin die Stimmen von 164 Superdelegierten.

Die klare Mehrheit von 581 dieser insgesamt 714 nicht an ein Wahlergebnis gebundenen Parteifunktionäre und Mandatsträger hat sich bereits für sie ausgesprochen. Ein Meinungswechsel ist theoretisch möglich, aber kaum realistisch.


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(lk)