Huffpost Germany

Ein 7-jähriges Kind löste ein Rätsel, das vor 60 Jahren niemand lösen konnte

Veröffentlicht: Aktualisiert:
KID SCHOOL PAPER
Ein Mädchen löst ein Rätsel | Radius Images via Getty Images
Drucken

Manchmal merken wir erst an den kleinen Dingen, wie sehr sich die Welt um uns herum in den letzten Jahrzehnten verändert hat - vor allem, wenn diese Veränderungen von einem unschuldigen Kindermund ausgesprochen werden: Zum Beispiel zeigt ein kleines Rätsel, dass jede Kindergeneration eine andere Lösung finden kann.

Das Rätsel um Chirurg und Sohn

Denn das folgende Rätsel bereitete der Generation unserer Eltern noch Kopfzerbrechen, als sie Kinder waren: "Ein Vater gerät mit seinem Sohn in einen Autounfall. Der Vater erliegt noch am Unfallort seinen Verletzungen. Der Sohn jedoch wird von den Sanitätern schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Dort wird er sofort in den Operationssaal gebracht. Ein Chirurg wirft ein Blick auf das verletzte Kind, wird blass und sagt: "Ich kann nicht operieren, das ist mein Sohn!"

Wie ist das möglich?

Wir Kinder der 1990er-Jahre sind uns doch sicher: Der Chirurg ist die Mutter! Denn für uns ist der Gedanke, dass eine Frau als Ärztin arbeitet und Beruf und Karriere vereinbaren kann, absolut normal. Damals in den 60ern oder 70ern, als unsere Eltern noch klein waren, waren Frauen in solchen Berufen allerdings sehr selten und die Lösung des Rätsels damit nicht so naheliegend.

Das könnte euch auch interessieren: Hype um Mathe-Rätsel: Könnt ihr es lösen?

Was werden zukünftige Generationen antworten?

Und was werden unsere Kinder jetzt antworten? Würde ein 7-jähriges Kind heute sofort die Lösung wissen? Und gibt es bei diesem Rätsel überhaupt nur eine Lösung? Vielleicht fällt unseren Kindern ja noch ein, dass der Chirurg auch einfach...der andere Vater sein könnte.

Unsere Gesellschaft verändert sich - sie öffnet sich für verschiedene Lebensformen und es existiert nicht nur eine einzige Form der Familie, sondern es gibt unterschiedliche Lebensentwürfe und Ideen, wie eine Familie aussehen könnte. So werden alte Rätsel auf einmal obsolet.

Auch auf HuffPost:

Da stimmt was nicht: Ein Vater postete dieses Bild von Eisenbahnschienen und das Internet drehte durch


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.