Huffpost Germany

Der Photoshop-Fehler auf diesem Cover löst weltweit Empörung aus

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Diese Achsel ist perfekt. Zu perfekt. Das kann man nicht übersehen. Da hat es wohl wieder einmal jemand mit dem Photoshop etwas übertrieben.

Diesmal auf dem Cover der indischen Ausgabe der Zeitschrift "Maxim". Die Schauspielerin Priyanka Chopra, 33, ist darauf zu sehen. Und wurde ganz übel retuschiert.

Die Bollywood-Schauspielerin ist knapp bekleidet und hält mit ihrer linken Hand ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen. Durch den erhobenen Arm ist ihre Achselhöhle zu sehen. Die ist ganz schön glatt und perfekt - fast wie die einer Barbiepuppe.

Anders ausgedrückt: total unrealistisch. Keine Falten, keine Muskeln, zu flach. Sogar für ein Magazin, das die Stars in Hochglanz zeigt, ist diese Mogelpackung einfach zu viel.

Der Photoshop-Effekt wurde von vielen Usern im Internet als "alarmierend" gesehen, da er völlig unrealistische Schönheitsideale an Jugendliche weitergibt.

"Lasst die Achselhöhle in Ruhe", schreibt etwa ein User.

Als "unrealistisch" bezeichnet eine andere Nutzerin das Bild.

Srishti Dixit, Redakteurin von Buzzfeed India, schrieb, dass es junge Mädchen dazu bringen könnte, sich für ihre eigenen Achselhöhlen zu schämen. "Viele Menschen sehen diese Stars auf den Magazin-Covern und streben danach, wie sie auszusehen. Und es ist einfach unmöglich, solche Arme zu haben. Aber sie werden diese perfekten Achselhöhlen sehen und ihre eigenen hassen."

Passend zum Thema:

Leyah Shanks, Aktivistin des "Body Positive Movements", sagte gegenüber HuffPost UK: "Es gibt mehrere alarmierende Dinge hier: Die Gender-Stereotypen, die Sexualisierung von Frauen und deren Körper, und das schockierend unrealistische Schönheitsideal".

Und weiter: "Priyanka Chopra sieht aus wie eine Puppe". Es sei kein Wunder, dass es ein verschobenes Bild des perfekten Körpers gäbe, wenn Magazine wie dieses sie verbreiten.

Das Model nimmt die Sache mit Humor. Bei Instagram postete sie als Antwort auf den Cover-Wirbel dieses Foto - unter dem Hashtag #willtherealarmpitpleasestandup.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

Auch auf HuffPost:

Als die Frau das Foto anschaut, merkt sie, dass ihr Kleid doch zu kurz war

(lp)