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Polizei in Kalifornien rät Eltern, Kinder für den Ernstfall zu beschriften

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Der Sommer ist endlich da - und viele Eltern werden mit ihren Kindern Freiluftveranstaltungen besuchen, bei denen Menschenmassen auflaufen. Sie gehen mit den Kleinen in Freizeitparks, Zoos, auf Festivals oder Umzüge.

Bei solchen Events kann es aber auch immer wieder vorkommen, dass Kinder in der Masse verloren gehen. Im US-Bundesstaat Kalifornien gab die Polizei Eltern jetzt einen besonderen Tipp, wie man sich auf diesen Fall vorbereiten kann.

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Die Polizei rät, die Kinder zu beschriften

In der Vorwoche postete das Clovis Police Department auf seiner Facebook-Seite unter dem Hashtag "TipOfTheDay" (auf Deutsch: "Tipp des Tages") diesen Hinweis für Eltern von Kleinkindern:

"Geht ihr mit eurem Kleinkind auf eine große Veranstaltung, in einen Freizeitpark oder einen überfüllten Platz?", schreibt die Polizei von Clovis auf Facebook. "Schreibt eure Telefonnummer auf das Handgelenk und übermalt es mit einem flüssigen Pflaster." Beispielbilder der Markierung seht ihr im Video.

Die Polizei von Clovis rät den Eltern außerdem, ihre Kinder am Morgen vor der Veranstaltung zu fotografieren, sodass sie wissen, was die Kinder an diesem Tag tragen. Am Ende steht der Hashtag "BePrepared" (auf Deutsch: Sei vorbereitet).

Die Tipps der Polizei stießen auf große Resonanz

Laut Social-Media-Team der Polizeistation von Clovis handelt es sich dabei um einen Post aus dem September 2015, der jetzt wieder gepostet wurde. "Er wurde mehrere tausend Male geteilt und war unser erfolgreichster Beitrag auf Facebook", sagen sie stolz. "Deshalb haben wir ihn noch einmal geteilt!".

Der aktuelle Post wurde sogar 10.000 Mal geteilt.

Während sich natürlich kein Elternteil mit dem Gedanken auseinandersetzen will, dass sein Kind in der Menge verloren gehen könnte, zeigen die positiven Reaktionen auf den Tipp der Polizei auch, dass viele Eltern trotzdem für den Ernstfall vorbereitet sein wollen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass man es provozieren muss - also liebe Eltern, behaltet eure Kinder trotzdem im Auge.

Dieser Text erschien ursprünglich bei der Huffington Post USA und wurde von Valentina Resetarits übersetzt.

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Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

(LM)