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So erleben Sie blaue Wunder: Zehn Gründe für ein Abtauchen auf Curaçao

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Curaçao - Tourist Board Europe
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Korallenriffe in allen nur erdenklichen Farben, majestätische Fische und mystische Schiffswracks – für Tauchliebhaber gilt das „Blaue Herz der Karibik“ mit seinen 66 ausgewiesenen Tauchplätzen als einer der besten Hotspots weltweit. Dafür sprechen noch weitere handfeste (Tauch-)Gründe …

#1 – Geschützte Riffe

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Beeindruckende 60 Kilometer misst das überwiegend im Westen der Insel befindliche Riff, das aufgrund seiner vielfältigen Fauna und Flora für Taucher besonders anziehend ist.

Am häufigsten treffen sie dort auf Falter-, Kaiser- und Papageifische, die zwischen den Weich- und Steinkorallen in allen erdenklichen Farben leuchten und mit ihren wunderschönen Mustern das perfekte Fotomotiv bieten – die Unterwasserkamera sollte man entsprechend immer zur Hand haben. Zum Beispiel beim wohl bekanntesten Tauchplatz der Inselgewässer, dem „Mushroom Forest“, der seinen Namen den charakteristischen, pilzförmigen Korallen verdankt.

#2 – Küstennahes Tauchen

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Da einige der Tauchspots ungewöhnlich nahe der Küste gelegen – an manchen Stellen reicht das Riff bis zu 15 Meter ans Ufer – und nicht tief sind, können auch Anfänger bestens in die magische Meereslandschaft der Insel eintauchen. Das spart lange und mitunter aufwendige Bootsfahrten.

Tipp: Sandy's Plateau und Boka di Sorsaka. In der flachen Jan-Thiel-Lagune haben Einsteiger und sogar Schnorchler mit hervorragendem Blick auf Gorgonien, Korallen und Schwämmen jede Menge Spaß. Die Lagune zeichnet sich vor allem durch die Vielzahl an Tauchplätzen aus, die nicht nur vom Boot, sondern eben auch vom Strand aus zu erreichen sind.

#3 – Warmes, klares Wasser

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Dank des glasklaren Wassers, das oft Sichtweiten bis zu 45 Metern ermöglicht, lässt sich die Einzigartigkeit des Riffs besonders intensiv genießen – ganz egal ob tauchend oder schnorchelnd. Rund um Curaçao können insbesondere Anfänger, idealerweise angeleitet von professionellen Tauchlehrern, von denen es jede Menge gibt, getrost den „Sprung ins kalte Wasser“ wagen. Das ist mit durchschnittlich 27 Grad nämlich alles andere als frisch.

Tipp: Der windgeschützte, nur mit dem Boot erreichbare Spot „Halfway“ überzeugt mit besonders klarem Wasser. Von Felsen malerisch umrahmt lädt es zur relaxten Entdeckungstour ein.

#4 – So viele Tiere!

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Igelfische, Muränen, Tüpfel-Ritterfische, Stechrochen, Seepferdchen, Kofferfische, Oktopusse, Schlangenaale, Papageifische und viele mehr: In Curaçaos tropischen Gewässern tummeln sich über 500 farbenprächtige Fischarten. Besonders skurril erscheinen auf den ersten Blick die länglichen Trompetenfische und mit ein wenig Glück entdeckt man auch bis zu zwei Meter lange Barrakudas.

Am „Hell’s Corner“, einem steil abfallenden Tauchspot mitten im Meer, kann es durchaus passieren, dass Taucher auf den einen oder anderen anmutigen Riffhai stoßen – in aller Regel eine völlig ungefährliche Begegnung. Besonders anmutig sind auch die majestätischen Manta-Rochen, die mit Spannbreiten von zwei bis drei Metern durch das türkisblaue Wasser gleiten – ein Grund zum Jubeln für jeden Taucher.

#5 – Seltene Meeresschildkröten

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Zu den schönsten Tiererlebnissen zählt das Zusammentreffen mit Meeresschildkröten – und die Chancen dafür stehen gut! Gleich fünf der nur sieben Arten von Meeresschildkröten weltweit leben hier.

Dazu zählen die seltene Grüne Meeresschildkröte sowie die Echte und Unechte Karettschildkröte, die Taucher und Schnorchler besonders häufig auf ihrem Trip rund um Curaçao antreffen können. Zu den Tauchplätzen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit auf ein Treffen mit den teilweise vom Aussterben bedrohten Schildkröten zählen die Playa Lagun und das spektakuläre Hausriff vor dem Strand Cas Abao.

#6 – Abenteuerliche Schiffswracks

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Gesunkene Schiffe gehören zu den spannendsten Tauchplätzen überhaupt – und Curaçao beheimatet überdurchschnittlich viele historische Wracks. Dazu zählt etwa das „Tugboat“, ein vor mehr als 25 Jahren versehentlich versenkter Lastkahn, der in lediglich fünf Metern Tiefe ruht und einen der beliebtesten Inseltauchspots darstellt.

Schon deutlich mehr Jahre verbringt die „SS Oranje Nassau“ schon auf dem Meeresboden. Das 1906 während eines Sturms gesunkene Schiff finden Taucher wenige Meter außerhalb einer Lagune. Heute säumen das flach liegende Wrack bunte Korallen, Rifffische und Muränen. Tiefer liegen die Überreste der „Superior Producer“, eines der schönsten Schiffswracks der Karibik. Das Schiff liegt senkrecht, mit der Brücke in 44 Meter und dem Rumpf in 30 Meter Tiefe – eine echte Empfehlung, wenngleich nur für Fortgeschrittene.

#7 – Versunkene Autos und Flugzeuge

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Pärchen, die gern etwas anderes vorhaben als zum Beispiel in der Öffentlichkeit Postkarten zu schreiben, haben dem Lover’s Beach seinen Namen verliehen. Doch auch andere Personengruppen steuern diesen Strand an: Taucher. Schließlich wartet nur etwa 100 Meter vom Strandeinstieg entfernt einer der spektakulärsten Tauchplätze Curaçaos.

An dieser Stelle ging einst ein Autotransporter unter, der Dutzende von 50er-Jahre-Wracks am Riff verstreut zurück ließ. Dieser Unterwasserfriedhof beginnt in 22 Meter Tiefe und geht bis 50 Meter Tiefe hinunter. Liebhaber alter Autos werden hier ihre helle Freude haben. Wer hingegen mal ein untergegangenes Sportflugzeug betauchen will, macht sich auf zur Bucht von Santa Martha im Nordwesten Curaçaos. Das Flugzeugwrack ist heute von Korallen bewachsen und deshalb ein hervorragendes Fotomotiv für die Unterwasserkamera.

#8 – Delfine, zum Greifen nah

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Für einige ist es der Lebenstraum schlechthin: einmal mit Delfinen schwimmen. Auf Curaçao kann er wahr werden!

In kleinen Gruppen von maximal sechs Personen bietet das Programm der „Delfin Akademie“ einen rund halbstündigen, persönlichen Kontakt mit den Meeressäugern. Die Delfine schwimmen dabei neben den Teilnehmern und sind in der Regel auch Streicheleinheiten aufgeschlossen. Wer komplett in die Welt der Delfine eintauchen möchte, dem bietet die „Delfin Akademie“ auch Schnorcheln und Tauchen mit den Delfinen an. Dabei tauchen Interessierte (und Mutige!) zusammen mit den Säugern auf einem wunderschönen Korallenriff – ganz ohne Beckenumrandung!

#9 – Abgeschiedene Spots

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Wer auf das unbewohnte Klein-Curaçao will, muss eine längere Bootsfahrt in Kauf nehmen. Das schreckt manchen Urlauber ab, was wiederum den Reiz für diejenigen erhöht, die es doch tun.

Das sind vor allem Unterwassersportler, die sich über ganz besondere und ganz besonders abgeschiedene Tauchspots freuen dürfen.Umgeben von Korallen, gehört zu den Highlights ein steiles Riff mit allerhand Langusten, Meeraalen und zahlreichen weiteren farbenfrohen Fischarten. Mit etwas Glück gesellen sich zur Entdeckungstour auch Meeresschildkröten. Bei einem organisierten Bootstrip sind Schnorchelausflüge in der Regel inklusive.

#10 – Attraktive Tauchalternativen

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Wer sich für etwas Abwechslung zum klassischen Tauchen interessiert, findet mit der „Aquafari“ eine neuartige Alternative des Unterwasserspaziergangs. Den Kopf von einer Tauchglocke mit Sauerstoffversorgung geschützt, reitet man auf tauchfähigen Unterwasserrollern mit ökologischem Selbstantrieb seepferdchengleich durch die Korallenriffe. Vor allem Familien haben dabei einen Riesenspaß und erleben auf dem futuristischen Fortbewegungsmittel ein tolles Abenteuer.

Eine andere Tauchalternative stellt das „Curasub“ dar. Bis zu 300 Meter tief geht es mit diesem Mini-U-Boot! Zu zweit erkundet man auf einer rund eineinhalbstündigen Tour so eine farbenfrohe und verwunschene Unterwasserwelt, die man als Taucher aufgrund des enormen Wasserdrucks nicht erreichen kann.

Du liegst gedanklich gerade schon am Strand oder tauchst mit bunten Fischen um die Wette? Worauf wartest du dann noch? airberlin bringt dich von Düsseldorf aus auf direktem Wege an dein Traumziel Curaçao!



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