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Sie hat den Körper einer Bodybuilderin - ihr werdet nicht glauben, wie alt sie ist

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Wenn es heißt, man ist so alt, wie man sich fühlt, dann wäre Ernestine Shepherd vermutlich zwischen 18 und 25. Aber die Amerikanerin ist 80. Ja, ihr lest richtig: Achtzig.

Dieses Alter, gepaart mit unglaublicher Fitness, beeindruckt sowohl Sportler als auch Couch Potatoes rund um den Globus. Aber nicht Shepherd selbst. Für sie, geboren 1936, ist es "nichts als eine Zahl".

Erst mit 56 Jahren angefangen, zu trainieren

Die leidenschaftliche Bodybuilderin aus der US-Stadt Baltimore ist der lebende Beweise, dass man den biologischen Verfall des Körpers mit viel Willen und harter Arbeit bremsen kann.

Shepherd stemmt mehrmals pro Woche die Eisen.

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Und das Erstaunliche: Shepherd ist keine Ausnahmeathletin seit kleinauf. Sie ist keine, die ihr ganzes Leben dem Leistungssport gewidmet hat.

Die "fitteste Oma der Welt", wie sie genannt wird, begann erst mit 56 ihren Körper in Topform zu bringen. Seitdem hat sie zwei Bodybuilding-Titel zu gewonnen.

Von 2010 bis 2011 war sie sogar die älteste Bodybuilderin der Welt, die an Wettkämpfen teilnahm. Das bescherte ihr sogar einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde.

Shepherd läuft 130 Kilometer pro Woche

Da frag man sich: Was ist ihr Geheimnis? "Disziplin, Entschlossenheit und harte Arbeit", sagt die 80-Jährige.

Das ist die selbe Floskel, die man von allen Sportlern hört. Aber mit Disziplin meint Shepherd DIS-ZI-PLIN!

Jeden morgen klingelt um drei Uhr ihr Wecker. Die Frühaufsteherin liest dann ein paar Verse aus der Bibel und macht sich danach ein Omelette aus zehn Eiklar, dazu gibt es eine Handvoll Walnüsse und zwei Gläser Wasser.

Noch bevor die Sonne aufgeht, läuft Shepherd mindestens 15 Kilometer. Pro Woche läuft sie etwa 130 Kilometer – das sind mehr als drei Marathons. Nach dem Morgenlauf macht sich fertig für den Tag – besser gesagt: fürs Fitness-Studio.

Dort trainiert sie selbst für zwei Stunden Tag und gibt danach noch Kurse – vormittags und nachmittags. Sie hat sichtlich Spaß daran, Trainierende, die nichtmal halb so alt wie sie sind, an ihre Grenzen und darüber hinaus bringen.

Vorbild: Sylvester Stalone

Wenn sie gerade nicht trainiert, wird gegessen.

Deshalb mangelt es dem Körper der Rentnerin, die Sylvester Stallone verehrt, an nichts. Schon gar nicht an Proteinen: Eiweiß-Shakes, Huhn, Eier, Gemüse und viel Wasser – ihr Speiseplan lässt wenig Freiraum für Kaffeekränzchen mit Streuselkuchen.

Aber noch wichtiger als striktes Training und Kalorien ist für sie der Wille, niemals aufzugeben. Sie möchte damit auch ein Vorbild für alle sein, die mal wieder damit hadern, eine Runde Laufen oder ins Fitness-Studio zu gehen.

Dann spielt das Alter von ihr doch eine Rolle. Ganz nach dem Motto: Habt euch nicht so – ich tue es mit 80, dann könnt ihr es auch mit 20, 30 oder 40.

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(ben)